Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Rizzo gegen Reichwein: Jetzt sprechen die Torjäger

Fußball-Regionalliga Rizzo gegen Reichwein: Jetzt sprechen die Torjäger

Erstes Punktspiel in der Regionalliga zwischen Lupo/Martini und dem VfL Wolfsburg II: Das Lokal-Derby ist auch ein Duell zwischen den Torjägern Andrea Rizzo (Lupo) und Marcel Reichwein (VfL II).

Voriger Artikel
MTV Vorsfelde hat Schalter umgelegt
Nächster Artikel
Stadtduell in der Regionalliga! Das sagen die Trainer vorm Derby

Andrea Rizzo

Quelle: imago sportfotodienst

Wolfsburg. In der bisherigen Saison hat Reichwein mit zehn Treffern die Nase vorn, Rizzo rangiert in der Torjägertabelle nur einen Rang hinter dem Routinier des VfL. Reichwein, der zu Saisonbeginn vom Drittligisten Preußen Münster in die Volkswagenstadt kam, freut sich auf das Spiel. „Ein Derby ist immer etwas Besonderes, ich habe schon einige gespielt“, so der 30-jährige Stürmer. Und er erinnert sich dabei an das Drittliga-Duell zwischen Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena im Sommer 2011, bei dem er vor fast 14.000 Zuschauern einen Treffer beim 3:0-Sieg für Erfurt erzielt hatte. „Das war ein heißes Duell vor einer tollen Kulisse.“ Für die Rot-Weißen hat der Stürmer übrigens in 73 Spielen 29 Tore erzielt. Insgesamt hat der Stürmer 193 Partien in der 3. Liga - neben Erfurt noch für den Wuppertaler SV, Jahn Regensburg und Preußen Münster - absolviert, stand in der 2. Bundesliga für Rot-Weiß Ahlen und den VfR Aalen insgesamt 64 Mal auf dem Platz. Und in der Regionalliga stehen für Bayer Leverkusen II, Kickers Emden, den Wuppertaler SV und den VfL II 86 Spiele zu Buche.

Da kann sein Gegenüber nur staunen. „Überragend, was Marcel bisher erreicht hat“, meint der 23-jährige Lupo-Stürmer. „Das mal zu erreichen, wäre ein Traum.“ Bisher hat Rizzo in der Regionalliga für Neuling Lupo 15 Spiele absolviert, dabei neun Treffer erzielt. „Im Vergleich zu Reichwein ist das fast nichts“, gibt sich der Italiener bescheiden. Seinen Kontrahenten vom VfL hat Rizzo zweimal spielen sehen, unter anderem beim 4:1 gegen Rehden, als Reichwein einen Dreierpack schnürte. „Der ist vor dem Tor eiskalt, das spricht für ihn“, war Rizzo begeistert. „Da merkt man, dass er viel Erfahrung hat.“ Aber Rizzo muss sich auch nicht verstecken, schließlich gelang dem nur 1,73 Meter großen Angreifer beim 4:1-Auswärtserfolg bei Hannover 96 II ein Hattrick in nur 20 Minuten. „Das funktioniert aber nur, weil es bei uns in der Mannschaft passt, jeder für den anderen arbeitet“, ist Rizzo überzeugt. Im jetzt fünften Jahr geht der gebürtige Wolfsburger für Lupo auf Torejagd. Bevor es ihn zu seinen Landsleuten verschlagen hat, spielte er für den VfL - und zwar in der Jugend bis zur U 19. Den Sprung ganz nach oben hat er nicht geschafft, wie etwa sein damaliger Teamkollege Maximilian Arnold. „Dafür hat es nicht ganz gereicht“, gibt Rizzo zu. Dafür soll es am Sonntag für ihn und Lupo zu einem Dreier gegen seinen Ex-Klub reichen. Und das vielleicht mit einem Tor, um mit Reichwein in der Torjägerliste gleichzuziehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Wolfsburg