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Rio rückt näher: Knipphals zur EM

Leichtathletik: Wolfsburgs Top-Sprinter nominiert Rio rückt näher: Knipphals zur EM

Leipzig. Während er am Mittwoch in Leipzig trainierte, fiel eine Entscheidung, die Wolfsburgs Top-Leichtathlet Sven Knipphals einen kleinen Stein vom Herzen fallen ließ: Der Verband nominierte den Kader für die EM (6. bis 10. Juli in Amsterdam), Knipphals ist dabei.

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Sven Knipphals strahlt: Mit der EM-Nominierung ist für den VfL-Top-Sprinter die Olympia-Teilnahme wieder nähergerückt.

Quelle: Imago

Das kam für den Vierten der DM nicht überraschend, aber, so gestand er: „Natürlich ist man erleichtert, natürlich bin ich froh. Insbesondere in so einem komplizierten Jahr.“ Das soll für ihn die Olympia-Teilnahme in Rio bringen. Und dafür war die Nominierung am Mittwoch wegweisend.

Denn wer bei den europäischen Titelkämpfen startet, hat beste Karten, auch bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Knipphals gilt als ein aussichtsreicher Kandidat für die Sprintstaffel, mit der er schon WM-Vierter war. Knipphals hatte wegen kleinerer Verletzungen kein optimales Wettkampfjahr, zuletzt lief es aber.

Sechs 100-Meter-Sprinter dürften mindestens nach Rio fliegen. Es sollte für Knipphals reichen, wenn nichts Außergewöhnliches passiert. Theoretisch könnte der VfLer auch noch die Fahrkarte für einen Einzelstart in Rio ergattern, sollte dafür aber die Norm (10,16 Sekunden), die er im Vorjahr knackte, erneut erzielen. Allerdings ist dafür, knapp eine Woche nach den 10,50 und Platz vier bei der DM, nun am Freitag in Zeulenroda die letzte Chance. Knipphals: „Vielleicht klappt es mit Rückenwind. Aber danach gilt die gesamte Konzentration der Staffel.“ Der DLV hat für die EM 104 Aktive nominiert - das größte Aufgebot seit 1998.

von Jürgen Braun

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