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„Richtig verdaut habe ich das noch nicht“

Frauenfußball „Richtig verdaut habe ich das noch nicht“

Erste Bundesliga-Niederlage nach 297 Tagen - auf die Tabelle mag Ralf Kellermann, Trainer der VfL-Fußballerinnen, im Moment nicht schauen. Mit dem 1:3 am Mittwoch beim FC Bayern München verpassten die Wolfsburgerinnen die Tabellenspitze; vorerst muss der Triple-Gewinner jetzt mit Platz drei vorlieb nehmen.

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Ausgerutscht: Nadine Keßler (M.) und der VfL verloren beim FC Bayern mit 1:3 - die erste Bundesliga-Niederlage nach 297 Tagen.

„So richtig verdaut habe ich das noch nicht“, gab Kellermann gestern zu. „In der Phase, wo wir dem 2:1 nahe waren, fangen wir das Gegentor, ärgerlich.“ Nationaltorhüterin Almuth Schult hatte einen Flankenball ohne behindert worden zu sein, fallen lassen. „Das sind Dinge, die passieren“, weiß Kellermann. „Wir müssen uns jetzt sammeln, um die nächsten Aufgaben anzugehen.“

Bevor am 16. März der FF USV Jena in Wolfsburg gastiert, sind viele VfL-Spielerinnen international im Einsatz. „Die meisten Spielerinnen kommen erst am Freitag vor dem Jena-Spiel zurück, das ist nicht optimal“, so Kellermann. So sind Schult, Josephine Henning, Luisa Wensing, Lena Goeßling, Alexandra Popp und Nadine Keßler mit der DFB-Auswahl ab Montag beim Algarve-Cup in Portugal. Die Schwedin Nilla Fischer, die Schweizerin Noelle Maritz und die Ungarin Zsanett Jakabfi sind mit ihren Nationalteams unterwegs. Außerdem fehlen in den kommenden Tagen noch Merle Frohms und Lina Magull, die mit der DFB-U-20 an einem Turnier im spanischen La Manga teilnehmen.

Einige Spielerinnen aus dem Bundesliga-Kader werden am Sonntag mit dem VfL II bei Werder Bremen auflaufen. Für die übrigen Spielerinnen beginnt das Training am Montag wieder. „Jetzt gilt es zu punkten, punkten, punkten“, weiß der Coach. „Dann können wir irgendwann auch mal wieder auf die Tabelle schauen.“

dik

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