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Reis und Wojcicki begeistern bei Kickbox-Gala des AKBC

Kickbox-DM Reis und Wojcicki begeistern bei Kickbox-Gala des AKBC

Drei Titel im Erwachsenen-Bereich und eine tolle Gala, die das deutsche Amateur-Kickboxen so noch nicht gesehen hatte - die DM des AKBC Wolfsburg im CongressPark war ein großer Erfolg, vor allem der Abend, den rund 500 Zuschauer verfolgten.

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Spektakuläre Kampfe im Wolfsburger CongressPark: Süleyman Kocabayraktar (gr. Bild) und Patrick Wojcicki vom AKBC Wolfsburg zeigten ihr Können.

Quelle: Hermstein / Bisch

Der AKBC selbst stellte am Abend mit den Vollkontaktlern Süleyman Kocabayraktar, Sandra Peczkowski, Artur Reis und Patrick Wojcicki vier Asse. Danilo Grützner hatte bereits am Morgen den Titel bei den Musikformen Hardstyle Waffen geholt.

Die vier Wolfsburger hatten sich tagsüber für die Finalkämpfe qualifiziert, vor allem Wojcicki und Reis hatten da zu überzeugen gewusst - genau wie am Abend. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so deutlich wird“, sagte Reis zu seinem Finalkampf gegen Viktor Fröhlich (Munster). Wojcicki siegte zum Abschluss des Abends gegen Nationalstaffel-Kämpfer Sascha Schuchardt (Köln) - trotz besseren Aktionen aber nur knapp mit 2:1-Kampfrichter-Stimmen. Zu Hause zu kämpfen - viele Freunde und Familienmitglieder waren natürlich dabei - war für Wojcicki kein Problem: „Überraschenderweise hatte ich mir gar nicht so viel Druck gemacht.“

Silber gab‘s für Kocabayraktar. Nach Punkten lag er zwar vorn. Aber nachdem er angezählt wurde, habe er nicht ausreichend gezeigt, wieder kampfbereit zu sein - das vorzeitige Ende. Der Kämpfer sagte schulterzuckend: „Ich weiß es nicht. Ich hatte die Hände oben.“

Vorzeitig war auch Peczkowskis Final-Abgang - und unrühmlich. Sie trat trotz Unterbrechung gegen ihre Gegnerin nach. Ein Tritt, der Folgen haben könnte. „Wir werden uns jetzt wieder mit ihr zusammensetzen müssen“, so AKBC-Vizepräsident Antony Spatola ernst.

Die Freude über eine insgesamt gelungene Gala trübte das nur kurz. Peter Zaar, Präsident des Bundesverbands WAKO, wurde in seiner Einschätzung im Vorfeld bestätigt: „Wolfsburg war ein Meilenstein.“

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