Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Rassismus-Vorwurf: So rechtfertigt sich Potsdam

Frauenfußball-Bundesliga Rassismus-Vorwurf: So rechtfertigt sich Potsdam

Die vom DFB widerlegten Rassismusvorwürfe gegen VfL-Trainer Ralf Kellermann: Eine vom VfL geforderte Entschuldigung aus Potsdam lässt weiterhin auf sich warten. Stattdessen veröffentlichte Turbine eine Pressemitteilung, die die angespannte Stimmung zwischen beiden Vereinen weiter einfriert.

Voriger Artikel
Kellermann: Schwieriger kann es kaum werden
Nächster Artikel
HSC Ehmen freut sich auf 35. Handball-Tage

Rechtfertigungen, aber keine Entschuldigung: Potsdams Trainer Bernd Schröder und seine Stürmerin Genoveva Anonma.

In der vergangenen Woche hatte der DFB-Kontrollausschuss die Vorwürfe von Turbine-Stürmerin Genoveva Anonma entkräftet. Der VfL bezeichnete daraufhin die Anschuldigungen in einer Pressemitteilung als „infame Unterstellung“.

Jetzt reagiert Potsdam mit einer Verlautbarung, in der es heißt: „Entgegen der Pressemeldung des VfL Wolfsburg hat zu keiner Zeit eine Anschuldigung von Seiten des 1. FFC Turbine Potsdam, insbesondere des Cheftrainers Herrn Schröder, stattgefunden. Der 1. FFC Turbine Potsdam hat es lediglich als seine Pflicht angesehen, die Wahrnehmung seiner Spielerin Genoveva Anonma ernst zu nehmen und in die hierzu zuständige Ebene zu transportieren.“

Zudem schreibt Turbine: „Dass zum jetzigen Zeitpunkt der VfL Wolfsburg vom Entkräften der Anschuldigung des Potsdamer Trainers spricht, ist umso überraschender, da sich beide Vereine inklusive der Trainer direkt nach dem Spiel über Vorkommnisse ausgetauscht hatten.“ In diesem Gespräch mit Kellermann hatte Schröder die Vorwürfe nicht geäußert, in den folgenden Tagen jedoch öffentlich wiederholt.

„Wir sind erstaunt über die Darstellung der Potsdamer, weil nach dem erwähnten Gespräch weiterhin Anschuldigungen geäußert wurden“, sagt VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann, der sich weiterhin „ein entschuldigendes Wort“ wünscht.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel