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Prima! Fischer kommt eher zurück

Frauenfußball Prima! Fischer kommt eher zurück

Es ist die sicherste Festung im deutschen Fußball: Seit 46 Spielen und mehr als drei Jahren haben die VfL-Frauen nicht mehr im Stadion am Elsterweg verloren. Doch die Tage der Wolfsburger Kultspielstätte sind gezählt.

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Gesund und schneller zurück: VfL-Abwehrspielerin Nilla Fischer muss das zweite Testspiel der Schweden Amerika nicht mitmachen.

Nur noch drei weitere Partien finden dort statt, bevor der Umzug ins Mini-Stadion im Allerpark ansteht. Das Ziel für Martina Müller und Co. ist klar: Den Elsterweg mit dieser Mega-Serie zu schließen.

Es war der 25. September 2011: Die VfL-Fußballerinnen verloren am Elsterweg mit 0:2 gegen Turbine Potsdam. Danach wurde das alte Stadion für drei Jahre eine für Gastmannschaften uneinnehmbare Festung. 36 Bundesliga-Spiele, sieben Champions-League-Begegnungen und drei DFB-Pokal-Partien lang hielt diese unfassbare Serie mit historischen Rekorden: der erste Einzug in die Frauen-Champions-League, die zweite Meisterschaft, Zuschauer-Bestmarken und der höchste Sieg der Vereinsgeschichte. Dramatische Spiele mit Last-Minute-Entscheidungen waren nicht selten dabei.

„Ich spiele gern hier. Ich werde das schon vermissen“, sagt VfL-Urgestein Müller mit Blick auf den Elsterweg. „Wir haben hier unsere Serie, die wir natürlich bis zum Ende gern positiv gestalten würden.“ Bis zum Ende heißt bis Weihnachten. Dann ziehen die VfLerinnen aus dem alten Stadion aus. Der Countdown läuft. Noch dreimal treten sie in ihrer Festung an. Am 20. Dezember ist mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den SC Sand Kehraus. Zuvor geht‘s in der Bundesliga noch gegen Hoffenheim (14. Dezember) und am Sonntag (11.30 Uhr) gegen den FFC Frankfurt. Ein echtes Spitzenspiel - und der vielleicht letzte große Angriff auf die Festung Elsterweg. „Ich denke, wir können es aber schaffen, ungeschlagen zu bleiben - auch gegen Frankfurt“, sagt Müller. „Das ist das Ziel. Und dann gehen wir in den Allerpark und starten eine neue Serie...“

rs

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