Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Pause für den VfL: „Wir greifen neu an“

Frauenfußball Pause für den VfL: „Wir greifen neu an“

Durchatmen ist bei den Fußballerinnen des Bundesligisten VfL Wolfsburg angesagt. Nach vier englischen Wochen mit insgesamt neun Spielen in nur 29 Tagen kommt die Länderspielpause für den Meister gerade recht. „Wir werden die Zeit nutzen, um zu regenerieren“, sagt VfL-Trainer Ralf Kellermann.

Voriger Artikel
9:5! Neuhaus siegt im Spitzenspiel
Nächster Artikel
EM: Hirsch schon raus

Zeit zum Durchschnaufen: Lina Magull (l.), Alex Popp (r.) und die VfL-Fußballerinnen nutzen die Länderspiel-Pause zum Regenerieren, wollen danach aber wieder voll angreifen.

Quelle: Photowerk (gg)

Die Wolfsburgerinnen hatten die anstrengenden Tage mit einem Dreier krönen wollen, doch reichte es am Sonntag gegen den kämpferisch starken USV Jena nur zu einem 0:0. „Das Ergebnis tut weh, aber so etwas passiert“, sagt Kellermann. Mit einem Sieg hätte man vor Mitkonkurrent Turbine Potsdam - am Sonntag nur 3:3 bei Kellerkind MSV Duisburg - sechs Punkte Vorsprung gehabt. So muss sich der Titelverteidiger hinter dem punktgleichen FC Bayern München vorerst mit Platz zwei begnügen.

Dennoch ist Kellermann mit dem bisherigem Saisonverlauf nicht unzufrieden. „Angesichts der vielen Verletzungsprobleme, die wir bis hierhin hatten, gibt es bei unserer bisherigen Bilanz wenig zu meckern.“ Ohne die Langzeitverletzten Nadine Keßler und die ungarische Flügelflitzerin Zsanett Jakabfi (siehe Bericht), ohne Routinier Viola Odebrecht und streckenweise auch noch ohne Nationalspielerin Lena Goeßling haben die Wolfsburgerinnen in der Liga acht Siege und zwei Unentschieden eingefahren, dabei nur ein Gegentor kassiert. Zudem ist der VfL im DFB-Pokal und in der Champions League in die nächste Runde eingezogen.

Gestern und heute gab‘s für die Spielerinnen frei, in den kommenden Tagen ist das Trainingsprogramm in erster Linie auf Regeneration ausgerichtet - „und dann greifen wir wieder neu an“, verspricht der Wolfsburger Coach.

dik

Voriger Artikel
Nächster Artikel