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Patte-Streit: Kompromiss statt Heimspiel-Verbot

Handball- 3. Liga Patte-Streit: Kompromiss statt Heimspiel-Verbot

Der Streit um die Patte: In der vergangenen Woche hatte die Stadt Wolfsburg den Handballern des MTV Vorsfelde den Einsatz von Haftmitteln verboten. Weil in der 3. Liga diese „Patte“ aber laut Spielordnung erlaubt werden muss, war das quasi ein Heimspiel-Verbot für den MTV. Einen Tag nach dem entsprechenden WAZ-Bericht gab‘s jetzt einen Kompromiss - aber nur für ein Spiel.

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Patte-Probleme: Weil in der 3. Liga Haftmittel eingesetzt werden, dürfen Vorsfeldes Handballer eigentlich nicht mehr im Eichholz spielen – jetzt bahnt sich ein Kompromiss an.

Weil die Patte die Hallen verschmutzt, ist sie in Wolfsburg verboten. Weil sie aber die Griffigkeit des Balles erhöht, wird sie in den oberen Ligen überall benutzt - die Situation ist verfahren. Zumindest das kommende MTV-Heimspiel am Sonntag gegen den HC Elbflorenz kann in der Eichholz-Halle stattfinden. Timo Kaupert, Leiter des städtischen Bereichs „Sport und Bäder“, teilte dem MTV schriftlich mit, dass für dieses Spiel die Benutzung von wasserlöslichen Haftmitteln geduldet werde. „Wir als Verein sind dafür verantwortlich, dass auch die Gastmannschaft mit der wasserlöslichen Variante spielt. Darauf werden wir großen Wert legen“, versichert MTV-Vorsitzender Werner Reimer.

Und wie geht‘s nach dem Spiel weiter? Für den Montag hat die Stadt eine Reinigungsfirma beauftragt. Die Kosten von 160 Euro übernimmt der Verein. „Um Geld darf es uns als Verein hier nicht gehen. Erst mal sind wir alle glücklich und zufrieden, dass der Spielbetrieb gerettet ist“, so Reimer weiter.

Und vielleicht ist die Idee mit der bezahlten Reinigung auch die Rettung für den Rest der Saison. „Wir hoffen, dass wir mit dem neuen Reinigungs-Konzept den Handball in Vorsfelde auch nachhaltig sichern können. Es besteht ja auch eine große Verbundenheit zum Eichholz“, meint Reimer.

Das erste Heimspiel im kommenden Kalenderjahr soll am 18. Januar stattfinden. Die Verantwortlichen von Stadt und Verein wollen sich noch vor Weihnachten treffen, um zeitnah eine Lösung für den Rest der Saison präsentieren zu können.

jsc

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