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Palacios-Martinez: Darum verlasse ich den VfL

Fußball Palacios-Martinez: Darum verlasse ich den VfL

Gestern unterschrieb Federico Palacios-Martinez im türkischen Belek seinen Vertrag bei Drittligist RB Leipzig. Doch vorher erklärte der 18-jährige Angreifer noch der WAZ, warum er den VfL verlassen hat - und warum er fürchtete, sich nicht beim Wolfsburger Bundesligisten durchsetzen zu können.

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In Belek angekommen: RB-Neuzugang Federico Palacios-Martinez (l.) mit Trainer Alexander Zorniger.

Für die VfL-A-Jugend, von der er sich am Donnerstagabend beim Turnier in der Göttinger Lokhalle verabschiedete, schoss Palacios-Martinez 29 Tore in 14 Hinrunden-Partien, auch bei den Wolfsburger Profis übte er mit. Er sagt: „Ich hätte es mir durchaus zugetraut, mich durchzusetzen. Aber ich hatte kein gutes Gefühl. Wolfsburg ist ja bekannt dafür, auch mal viel Geld in die Hand zu nehmen...“ Leid tue es ihm für die Nachwuchs-Kollegen, die in der Rückrunde ohne ihn und auch ohne Julian Brandt (Bayer Leverkusen) das Unternehmen DM-Titelverteidigung in Angriff nehmen müssen. „Ich bin aber froh, dass jetzt schon alles geklärt ist. So habe ich ein halbes Jahr mehr, mich in Leipzig einzugewöhnen“, so Palacios-Martinez, der spätestens nach Vertragsende im Sommer gegangen wäre. Weil er jetzt schon geht, kassiert der VfL noch eine Ablöse - die soll bei stattlichen 600.000 Euro liegen.

Was Palacios-Martinez beim Drittliga-Zweiten erwartet? Allen voran Sportdirektor Ralf Rangnick und Coach Alexander Zorniger, die schwer um den 18-Jährigen gebuhlt hatten. „Sie haben fast jeden Tag angerufen, sich stark um mich bemüht“, so der kleine, wendige Stürmer. Er weiß aber: „Ich bekomme auch da nichts geschenkt. Aber sie geben nicht so viel Geld für mich aus, um mich dann in die A-Jugend zu stecken.“ Palacios-Martinez weiter: „Ich will erst einmal dort Fuß fassen, mit der Mannschaft wachsen - und irgendwann mit RB in der 1. Liga spielen.“

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