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Ohne Keßler: Ein 1:1 reicht diesmal nicht

Frauenfußball Ohne Keßler: Ein 1:1 reicht diesmal nicht

Topspiel in der Frauenfußball-Bundesliga! Triplesieger VfL Wolfsburg erwartet morgen (19 Uhr) Potsdam. „Wenn wir unseren Titel verteidigen wollen, müssen wie gewinnen“, sagt VfL-Trainer Ralf Kellermann vor dem dritten Duell mit Turbine binnen knapp vier Wochen.

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Es muss es ohne Nadine Keßler gehen: Die VfL-Kapitänin (r.) fehlt am Freitag im Hit gegen Potsdam. Im Champions-League-Halbfinale half sie beim Siegen. Im Liga-Hinspiel hatte sie auch schon gefehlt, der VfL spielte 1:1 - das wäre diesmal zu wenig.

Die Vorzeichen für die Wolfsburgerinnen stehen nicht gut. Neben den Langzeitverletzten Zsanett Jakabfi, Lina Magull und Maren Tetzlaff muss Kellermann auch auf seine Kapitänin Nadine Keßler und Innenverteidigerin Josephine Henning verzichten. Vor allem der Ausfall von Keßler, die sich beim 3:2 am vergangenen Sonntag in Freiburg eine Bauchmuskelverletzung zuzog, wiegt schwer. „Nadine ist nicht gleichwertig zu ersetzen“, betont Kellermann. „Sie geht immer vorweg, ist überaus torgefährlich und zudem in einer Topform“, lobt der Coach seinen verlängerten Arm auf dem Platz.

Ohne Keßler gegen Potsdam - das gab es in dieser Saison schon einmal. Beim 1:1 im Hinspiel musste der Mittelfeldmotor wegen einer Innenbanddehnung passen. Mit diesem Ergebnis könnte der VfL diesmal nicht zufrieden sein, dann wäre er wohl aus dem Meisterschaftsrennen. Aber Kellermann ist zuversichtlich: „Wir können ihren Ausfall als Team kollektiv auffangen, ich gehe sehr optimistisch in die Partie.“

Für Kellermann ist die schwere Begegnung gegen Potsdam die richtige Standortbestimmung für das am kommenden Donnerstag stattfindende Champions-League-Finale gegen Tyresö: „Mit einem Sieg gegen Potsdam können wir uns einen Extra-Schub holen. Und wir würden weiter um die deutsche Meisterschaft mitspielen.“

dik

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