Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Odebrecht: Ich bin wieder da

Frauenfußball Odebrecht: Ich bin wieder da

Heute vor genau vier Monaten hatte Viola Odebrecht zum letzten Mal für den Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg auf dem Feld gestanden. Danach folgte schwere Knie-OP, wegen der sie das Champions-League-Finale und die EM verpasste. Doch nun ist die Mittelfeldspielerin wieder da!

Voriger Artikel
Gamsen: Ein Derby zum Auftakt
Nächster Artikel
Vahdet kommt! Vorsfelde vor Aufsteiger gewarnt

Am vergangenen Samstag betrat sie nach OP und Reha zum ersten Mal wieder ein Fußballfeld, sie spielte für die zweite VfL-Mannschaft gegen Bremen, schoss gleich ein Tor. Doch viel wichtiger war das Comeback. „Ich habe mich in der halben Stunde, die ich gespielt habe, gut gefühlt.“ Überrascht war die 30-Jährige darüber nicht: „Seit zwei Wochen bin ich wieder gesund und trainiere mit der Mannschaft wie jede andere auch.“ Nur konditionell habe sie noch etwas Rückstand. „Läuferisch muss ich ein bisschen was nachholen. Das wird noch ein paar Wochen dauern, dann aber auch sehr schnell gehen“, so Odebrecht.

Die Botschaft ist klar: Die Leistungsträgerin aus der Triple-Saison meldet sich zurück. „Wenn ich weiterhin gut trainiere und mich anbieten kann, könnte ich schon im Pokalspiel in zehn Tagen oder eine Woche später in der Bundesliga im Kader der ersten Mannschaft sein“, kündigt die Neubrandenburgerin an. Schritt für Schritt wolle sie dann zurück zu alter Stärke finden - erst über Kurzeinsätze. Aber in nicht allzu ferner Zukunft soll dann auch schon wieder die Startelf, wo Lena Goeßling und Nadine Keßler auf ihrer Position spielen, im Fokus stehen. Odebrecht: „Ich bin schon recht nah an den anderen Spielerinnen dran und total ungeduldig. Am liebsten würde ich sofort wieder von Beginn an spielen. Aber ich merke, dass ich noch nicht so weit bin wie in der vergangenen Saison.“

Zuletzt war intern sogar über eine Nominierung für den Bundesliga-Kader von Trainer Ralf Kellermann nachgedacht worden. Aber die Wahrscheinlichkeit zu spielen, war in der 2. Liga größer.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel