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Nur 80 statt 120 PS: VfL landet auf Platz vier

Volleyball-Verbandsliga – Rückblick Nur 80 statt 120 PS: VfL landet auf Platz vier

Für ganz oben reichte es nur an den ersten Spieltagen, trotz der zwischenzeitlich großen Unsicherheit in Sachen Hallensituation spielten die Volleyballer des VfL Wolfsburg aber eine gute Verbandsliga-Saison. Nachdem der Klassenerhalt frühzeitig gesichert worden war, sprang am Ende ein respektabler vierter Platz heraus.

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„Quasi ein Auswärtsspiel“: Der VfL schlug diesmal in der Halle des FBZ Westhagen (im Bild) und der Neuen Schule auf.

Quelle: Sebastian Bisch

Die Spielzeit begann furios für die Truppe von Spielertrainer Christian Wegwerth. Nach drei glatten Siegen grüßte der VfL bis zum November permanent von der Spitze. Wenig später kam es jedoch zum Rückschlag: Aufgrund der Flüchtlingsproblematik mussten die Wolfsburger ihre Heimhalle an der Dieselstraße räumen, kurzzeitig war sogar eine Abmeldung im Gespräch. „Doch großen Dank an den VfL und die Stadt, dass sie Alternativen gefunden haben“, so Wegwerth.

Fortan wurde an der Neuen Schule trainiert und meist in der Halle des FBZ Westhagen gespielt. „Es war schon alles sehr ungewohnt. Leider haben wir unsere Heimstärke dadurch verloren. Dies ist aber auch nicht verwunderlich, wenn jedes Heimspiel quasi ein Auswärtsspiel ist“, betont der Spielertrainer. Lediglich zwei der sechs ausstehenden „Heimpartien“ wurden gewonnen.

Das war aber nicht der einzige Grund, warum es für ganz oben nicht reichte. „Die drei Teams über uns waren einfach stärker und konstanter“, gab Wegwerth zu. Gegen keine dieser Mannschaften konnte der VfL überhaupt einen Punkt entführen. Dennoch: Im Vergleich zur vergangenen Saison, in der erst am letzten Spieltag der Klassenerhalt festgestanden hatte, hat sich Wolfsburg verbessert. Aber, so Wegwerth: „Unterm Strich können wir noch mehr. Wir sind wie eine Maschine mit 120 PS, die aber nur 80 PS fährt.“

mäk

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