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Nilla Fischer warnt vor Tyresö

Frauenfußball Nilla Fischer warnt vor Tyresö

Alter Schwede, das wird schwierig! Am Donnerstag spielen die VfL-Fußballerinnen im Champions-League-Finale gegen Tyresö. Keine Wolfsburgerin kennt den Gegner so genau wie Nilla Fischer. Die schwedische Innenverteidigerin warnt vor ihrem Ex-Verein und erwartet einen echten Leckerbissen für die Fans.

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Schwedisches Star-Ensemble: Marta (l.) und Co. werden den VfL am Donnerstag vor große Probleme stellen.

„Es wird ein Finale, in dem beide Mannschaften Fußball spielen wollen. Ich erwarte ein sehr hohes Tempo und denke, es wird für die Zuschauer toll anzusehen sein“, so Fischer, die auf das Endspiel hinfiebert: „Es war eines meiner großen Ziele, die ich hatte, als ich nach Wolfsburg wechselte. Ich wollte im Champions-League-Finale spielen. Und jetzt ist es soweit.“ Allerdings sorgt gerade der Gegner aus der Heimat auch für ein besonderes Kribbeln. „Es ist klar, dass es sich komisch anfühlt, wenn wir plötzlich auf dem Platz zu Gegnern werden“, sagt die Innenverteidigerin vor dem Duell mit ihren Nationalmannschaftskolleginnen.

Vor allem vor dem Angriff der Schwedinnen warnt Fischer ihren VfL: „Sie haben sehr schnelle Stürmerinnen. Es ist wichtig, dass wir ihre Offensive mit Press, Marta, Bouquet und Seger unter Kontrolle halten.“ Angst aber hat sie freilich keine. „Wir werden zeigen, dass wir der Titelverteidiger sind“, macht Fischer klar, die VfL-Trainer Ralf Kellermann noch zusätzliche Tipps über Tyresö geben könnte „Ja, ich kenne ihre Stärken und würde sie natürlich weitergeben. Aber der Trainer hat sie schon sehr gut im Auge. Es spielt ja nicht eine unbekannte Spielerin in Tyresö.“

Dass sich der Verein nach dem Finale wegen hoher Schulden quasi auflöst, bedauert Fischer: „Es ist schlecht für den schwedischen Fußball. Dort verschwindet gerade eine starke Mannschaft.“ Auswirkungen auf das Duell am Donnerstag sieht sie aber nicht: „Für das Finale spielt es keine Rolle...“

rs

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