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Nach 46 Länderspielen: DFB-Startelf ohne VfL?

Frauenfußball Nach 46 Länderspielen: DFB-Startelf ohne VfL?

Es war der 9. Juli 2011 in der Wolfsburger VW-Arena: Im Viertelfinale der Frauenfußball-WM spielte Deutschland gegen Japan. Beim bitteren und tränenreichen 0:1 und dem Turnier-Aus stand keine VfL-Spielerin in der Startelf des DFB-Teams. In den folgenden 46 Länderspielen war immer mindestens eine Wolfsburgerin von Beginn an dabei. Doch diese Serie könnte heute zu Ende gehen. Ab 14 Uhr (live im ZDF) bestreiten die Deutschen in Offenbach ein Testspiel gegen Frankreich.

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Das letzte Spiel, in dem Wolfsburgerinnen zu Beginn nur auf der Bank saßen: Martina Müller (2. v. r.) und Verena Faißt (3. v. r.) schauten 2011 im WM-Viertelfinale gegen Japan ebenso zu wie Lena Goeßling (r.) und Alexandra Popp (3. v. l.), die damals noch nicht beim VfL waren.

Mit Nadine Keßler und Lena Goeßling mussten die beiden Wolfsburgerinnen verletzt absagen, die im zentralen Mittelfeld der Nationalmannschaft gesetzt waren.

Zwar stehen fünf weitere Spielerinnen des Champions-League-Siegers im Aufgebot - doch Startelf-Chancen haben die wenigsten. Torhüterin Almuth Schult ist die Nummer 2 hinter Routinier Nadine Angerer. In der Innenverteidigung werden wohl Ex-VfLerin Josephine Henning und Anike Krahn eingesetzt, weil sie zusammen bei Paris St. Germain spielen. Wolfsburgs Babett Peter bleibt Ersatz. Ebenso dürfte Rechtsverteidigerin Bianca Schmidt (Frankfurt) den Vorzug vor VfLerin Luisa Wensing erhalten.

Alexandra Popp hat es als Stoßstürmerin oder hängende Spitze schwer, ins Team zu kommen. Ganz vorn ist Frankfurts Celia Sasic gesetzt, dahinter hat sich Schweden-Legionärin Anja Mittag einen Platz ergattert.

Bessere Startelf-Chancen hat wohl Verena Faißt im linken offensiven Mittelfeld. Aber: Zuletzt ließ Bundestrainerin Silvia Neid da Simone Laudehr spielen. Auch Dzsenifer Marozsan und Fatmire Alushi dürften bessere Karten als Faißt haben.

dik/rs

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