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Mörse bei der SVG: Chance auf Riesenschritt

Fußball-Bezirksliga Mörse bei der SVG: Chance auf Riesenschritt

Im Bezirksliga-Abstiegskampf trennt sich die Spreu vom Weizen: Bereits heute (19 Uhr) kämpft die TSG Mörse bei der SV Gifhorn um wichtige Punkte, am morgigen Feiertag (12 Uhr) reisen dann die so gut wie abgestiegenen Fußballer des SSV Didderse zum TSV Hehlingen.

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Beide Teams wollen Wiedergutmachung: Hehlingen (l.) verlor das Hinspiel, Didderse kassierte zuletzt eine 4:12-Pleite.

Quelle: Sebastian Preuß

SV Gifhorn - TSG Mörse (Hinspiel 1:4). Beide Teams haben den Klassenerhalt noch nicht sicher, doch TSG-Coach Thomas Orth rechnet vor: „Der Gewinner der Partie ist mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone praktisch gerettet.“ Umso größer ist die Motivation. „Wir wollen den entscheidenden Schritt machen. Auch wenn wir wissen, dass uns mit der SVG ein unangenehmer Gegner gegenübersteht“, so Orth. „Sie kann an einem guten Tag sicher jeden in der Liga schlagen - das können wir aber auch!“ Die Gifhorner müssen allerdings das 0:3 beim VfL Wahrenholz verdauen. Besonders vom Auftreten und von der Durchschlagskraft der Offensive war SVG-Betreuer Dennis Leifert enttäuscht: „Das war gar nichts.“ Im Hinspiel in Mörse war vor allem die Defensive das Problem. Und so können die Gastgeber heute gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. „Wir wollen uns für die beiden Schlappen revanchieren“, so Leifert, der jedoch warnt: „Mörse ist nach vorn brandgefährlich. Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen.“

TSV Hehlingen - SSV Didderse (1:2). Nach dem 4:12-Debakel gegen den VfL Wittingen hat Didderse elf Punkte Rückstand aufs rettende Ufer, der Zug Richtung Klassenerhalt ist praktisch abgefahren. Die Partie in Hehlingen hat für SSV-Spielertrainer Nedi Subotic dennoch einen großen Stellenwert: „Jeder im Team sollte jetzt den Ehrgeiz haben, das schlimme 4:12 wettzumachen, um sich erhobenen Hauptes aus der Liga zu verabschieden.“ Wieder dabei sind Chuma Christian und Newroz Atash, deren Sperren abgelaufen sind. „Wir haben nichts mehr zu verlieren und wollen Hehlingen alles abverlangen“, gibt sich Subotic kämpferisch. Auch für die Gastgeber ist die Partie nicht mehr von allerhöchster Wichtigkeit, einen Sieg fordert TSV-Coach Sven Schubert dennoch: „Das Hinspiel war unsere bitterste Saisonpleite. Damals waren wir als Liga-Neuling noch zu grün, konnten uns nicht für unsere Leistung belohnen. Diese Scharte müssen wir auswetzen, wir wollen unseren Zuschauern am Feiertag ein tolles Spiel zeigen.“

msc/mäk/tg

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