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Mit dem Kompass zur U-20-WM

Frauenfußball Mit dem Kompass zur U-20-WM

Es hat gereicht! Die länger verletzte VfL-Fußballerin Lina Magull ist rechtzeitig für die U-20-Weltmeisterschaft wieder fit geworden und wurde von Nationaltrainerin Maren Meinert in den Kader berufen. Am 5. August beginnt das Turnier in Kanada. Und zuvor hat sich die Wolfsburger Mittelfeldspielerin ihr erstes Tattoo stechen lassen.

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Kompass auf dem Schulterblatt: VfL-Spielerin Lina Magull fährt mit neuem Tattoo zur U-20-WM nach Kanada.

Als die VfL-Fußballerinnen die Champions League und die Meisterschaft gewannen, musste Magull wegen eines Syndesmose-Anrisses noch zuschauen. Die Partys feierte sie an Krücken mit. Doch in den nächsten Wochen greift sie selbst nach einem Titel - mit den deutschen Juniorinnen bei der WM, für die auch ihre VfL-Kollegin Merle Frohms nominiert wurde.

Magull rechtzeitig fit - jetzt kann das Turnier kommen. „Die Vorfreude ist eigentlich schon seit der letzten U-20-WM da. Man trainiert die ganze Zeit darauf hin. Man hält sich im Verein fit und will alles für den Verein geben, aber die Vorfreude auf das Turnier schlummert auch das ganze Jahr in einem“, sagt die Mittelfeldspielerin. 2010 hatte die deutsche Mannschaft um Alexandra Popp und Selina Wagner die letzte U-20-WM gewonnen. Magull und Co. starten also am 6. August gegen die USA als Titelverteidiger in Edmonton. In der sehr schwierigen Vorrundengruppe trifft die DFB-Elf außerdem auf China und Brasilien.

Alles andere als einfach - da hat sich Magull als Glücksbringer ihr erstes Tattoo stechen lassen - und das passt für ein Turnier am anderen Ende der Welt fast perfekt. Auf Magulls rechter Schulter bilden sich eine Weltkarte und ein alter Kompass ab. Darunter steht der Spruch: „Wherever the Wind blows I‘ll always find my Way home!“ Frei übersetzt bedeutet er: „Wo auch immer ich bin, ich werde immer wieder nach Hause zurückkehren.“ Geboren wurde sie übrigens in Dortmund...

rs

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