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Meister Hehlingen: Nur noch ein Trecker fehlt

Fußball: Vor dem Anpfiff Meister Hehlingen: Nur noch ein Trecker fehlt

Feiern stehen im Vordergrund: Fußballerisch ist in Sachen Titel bereits alles entschieden, deshalb konzentriert sich sowohl Kreisliga-Meister TSV Hehlingen als auch Kreisklassen-Meister ESV Wolfsburg am letzten Spieltag auf die Sause.

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Fehlt nur noch der Trecker: Meister Hehlingen (hier nach den letzten notwendigen Punkten) feiert schon am Samstag, würde am Sonntag gern in einem Anhänger zum letzten Spiel nach Kästorf fahren.

Beim TSV Hehlingen wird einen Tag vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim abgestiegenen SSV Kästorf/Warmenau gefeiert. Am Samstag ab 14 Uhr ist auf dem Hehlinger Sportplatz Betrieb: Es spielt zunächst die Traditionself des VfL Wolfsburg, zudem finden Ehrungen statt und es gibt Freigetränke und Speisen für Sponsoren und Zuschauer. Ab 17 Uhr spielt die Hehlinger A-Jugend um den Aufstieg in den Bezirk. Das Highlight steigt dann gegen 18.45 Uhr. „Dort werden wir unsere Meisterschale auf dem geschmückten Meisterbalkon präsentieren“, berichtet TSV-Coach Sven Schubert. Für Sonntag ist dann geplant, mit einem Trecker zum Kästorf-Spiel zu fahren - Anhänger und Fahrer sind schon gefunden. Schubert: „Leider fehlt uns noch ein passendes Zugfahrzeug...“

Auch beim ESV Wolfsburg wird aufgefahren - die Meisterfeier beim Spiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den SV Reislingen/N. II wird samt Aufstiegs-shirts sowie 40 Kisten Bier von der Brauerei Feldschlößchen gesponsert. Wie es dazu kam, berichtet ESV-Spieler Andy Leis: „Wir haben eine Liebeserklärung mit Fotocollage an die Brauerei geschickt, dies hat die Vertriebsleitung so begeistert, dass sie sich zu dieser Aktion entschlossen hat.“ Zur Party sind alle Sparten des ESV eingeladen. „Wir hatten das länger geplant. Anlässlich der Meisterschaft passt das natürlich super“, so Spartenleiter Luigi Galeone.

Nach vier Jahren als Coach des TSV Heiligendorf steht für Stefan Korngiebel am Sonntag (15 Uhr) gegen Atletico Wolfsburg sein Abschiedsspiel auf dem Programm. „Das ist schon etwas Besonderes“, meint Korngiebel. Deshalb ist geplant, dass die Heiligendorfer mit derselben Mannschaft wie beim ersten Spiel des Trainers gegen den TSV Hehlingen auflaufen werden. „So wie es aussieht, sind zehn Mann aus der Elf von damals dabei“, berichtet der Coach, der auf einen Sieg zum Abschluss hofft. Die Chancen stehen gut, denn die Heiligendorfer verloren nur eine der letzten neun Partien.

Die Kreisliga-Saison ist noch nicht vorbei, aber Vizemeister Lupo/Martini II hat schon einen hochkarätigen Neuzugang. Ferhat Yazgan (21) wird die Italiener verstärken. Er spielte unter anderem in der U 17 des VfL Wolfsburg und der U 19 von Eintracht Braunschweig, absolvierte Spiele für Oberligist Celle. „Er ist jung, dynamisch und im Mittelfeld überall einsetzbar“, freut sich Coach Tahar Gritli.

isi

Die DJK oder der SV Sandkamp: Fernduell um letzten Absteiger

Die letzte Entscheidung in der 1. Fußball-Kreisklasse Wolfsburg fällt am Sonntag im Fernduell zwischen der DJK Wolfsburg und dem SV Sandkamp. Eines der beiden Teams muss runter in die 2. Kreisklasse.

Der Tabellenvorletzte Sandkamp muss unbedingt seine Partie am Sonntag (13 Uhr) gegen den VfB Fallersleben II gewinnen, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. „Wir wollen unsere Hausaufgaben machen“, verkündet SVS-Coach Daniel Siegmund. Kürzlich verstarb Karl-Heinz Kage, langjähriges Mitglied und Obmann der Fußball-Sparte – deshalb tritt der SVS mit Trauerflor an. „Wir wollen es auch für ihn reißen und nicht absteigen“, so Siegmund. Über Pfingsten war die gesamte Mannschaft zusammen auf Rügen und konnte sich noch einmal intensiv auf das entscheidende Spiel vorbereiten. Siegmund: „Alle sind heiß und werden sich zerreißen.“

Die DJK hat zwei Zähler mehr auf dem Konto als die Sandkämper, muss allerdings am Sonntag (13 Uhr) beim Tabellendritten Lupo/Martini III ran und ebenfalls auf Sieg spielen, da ein Remis bei einem Erfolg der Sandkämper wegen des schlechteren Torverhältnisses nicht ausreicht. „Lupo wird uns nichts schenken“, weiß DJK-Spielertrainer Thomas Schemainda, der auf Unterstützung der Fangruppe von rund 15 Mann hofft. Schemainda: „Die Jungs geben immer Vollgas und sind lautstark und mit Fahnen am Start.“ Zudem könnte der DJK in die Karten spielen, dass Italien in der Nacht auf Sonntag bei der WM spielt und somit der eine oder andere Lupo-Spieler vielleicht noch nicht ganz ausgeschlafen ist...

isi

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