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Lupos Oldies mit dem Triple: Erste Niederlage war die letzte

Fußball – Die Meister Lupos Oldies mit dem Triple: Erste Niederlage war die letzte

Wolfsburg. Sie haben das „Triple“ geholt, die Altherrenfußballer von Lupo/Martini Wolfsburg: Kreisliga-Meister, Kreispokal-Sieger und Hallen-Cup-Gewinner! Trainer Robert Zanghirella, der eigentlich nur Toni gerufen wird, weiß, dass diese Erfolge ein hartes Stück Arbeit waren.

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Meister Lupo/Martini Wolfsburg: (h. v. l.) Nicola Messina, Christian Schulze mit Jonas, Lennart Gutsche, Giampiero Buonocore, Robert „Tino“ Zanghirella, Sergio Rizzelli, Nicola Pravata, Massimo Occhipinto mit Alessia, Paulo Sicilia; (M. v. l.) Domenico Vetrone, Nabil Harathi, Manuel Matzedda, Battista Marrazza, Dennis Bonanno, Vincenzo Montemagn; (v. v. l.) Dilan Mohammad, Giuseppe Sabatino, Danilo Gioitta, Carlos Mustielles, Maik Schanda, Denis Geue, Pietro Ficara, Babis Cirousse, Giuseppe mit Alessia. Kleine Fotos: Ben Padel (l.) und Bülent Ince (r.). Es fehlen: Giuseppe Giandolfo, Ivano Tuzzolino, Emanuele Flauto.

Quelle: Sebastian Bisch

„Zu Saisonbeginn haben wir uns schwergetan“, erinnert sich der Coach. Nach zwei Siegen gab es die ersten Punktverluste. In Velstove reichte es nur zu einem mageren 1:1, gegen Reislingen/Neuhaus setzte es mit 1:2 sogar die erste Niederlage. Und gleichzeitig die letzte, denn nur zwei Tage nach dieser Pleite siegte das Zanghirella-Team beim ESV Wolfsburg mit 5:4. „Da haben wir einen 0:3-Rückstand gedreht, das war die Wende“, erklärt der Trainer, der wie viele seiner Schützlinge früher in der Erstvertretung der Italiener gespielt hat - wie Peppino Genetiempro, Manuel Matzedda, Pietro Ficara oder Giuseppe Giandolfo.

Apropos Giandolfo: In besagtem Spiel beim ESV schnürte der kleine Torjäger einen Viererpack. Insgesamt erzielte Giandolfo 14 Treffer. Noch besser machte es Babis Cirousse. Der Angreifer, der als Trainer mit der Lupo-Reserve in die Landesliga aufgestiegen ist, traf beim 11:2-Sieg gegen den FC Nordkreis fünfmal. Versteht sich, dass Cirousse mit 19 Treffern auch die Torjägerkanone der Liga gewann. „Das haben beide hervorragend gemacht“, freut sich der Coach.

Bei der einzigen Niederlage, dem 1:2 bei Vizemeister Reislingen/Neuhaus, stand übrigens Lennart Gutsche, Kapitän der Ersten, zwischen den Pfosten. Aber Zanghirella stellt klar: „Trotz dieser Niederlage - wenn Lennart dabei war - hat das Team immer von seiner Erfahrung und Ausstrahlung profitiert.“

Profitiert haben die Lupo-Oldies auch von ihren Spielführern Dennis Geue und Maik Schanda, „die immer abwechselnd die Kapitänsbinde getragen haben“. Auch die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft hat mit dafür gesorgt, dass es am Ende zum Meistertitel reichte. Und wer sind die Spaßvögel in der Truppe? „Da sind Jungs dabei wie Domenico Vetrone oder Giuseppe Sabatino, da fliegt dir die Mütze weg...“, erinnert sich der Coach an viele „dritte Halbzeiten“ in dieser Saison.

Für Zanghirella war es übrigens die letzte Saison als verantwortlicher Trainer der Mannschaft. „Als Meister aufzuhören, passt schon“, so der scheidende Coach, der aber als Betreuer weitermachen wird. Seine Nachfolge treten mit Pietro Ficara und Bülent Ince zwei Spieler an, die das Team auch schon in den Spielen um die Altherren-Niedersachsenmeisterschaft coachen werden.

von Dieter Kracht

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