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Lupo setzt sich die Krone auf

Fußball: Die AZ/WAZ-Meister-Serie Lupo setzt sich die Krone auf

Wolfsburg. Endlich geschafft! Im fünften Anlauf setzte sich Lupo/Martini Wolfsburg in der Fußball-Oberliga die Krone auf, wurde mit rekordverdächtigen 19 (!) Punkten Vorsprung Meister - und spielt künftig in der Regionalliga.

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Oberliga-Meister Lupo/Martini: (h. v. l.) Betreuer Claudio Mileo und Angelo Gilbo, Eyman Brahim Dennis Jungk, Leon Henze, Niklas Eilbrecht, Steffen Dieck, Elvir Zverotic, Athletiktrainer Cerardo Cerone, Sportlicher Leiter Luciano Mileo; (M. v. l.) Fan Sebastiano Russo, Trainer Francisco Coppi, Co-Trainer Giampiero Buonocore, Rico Schlimpert, Petus Amin, Kevin Kluk, Harry Pufal, Lennart Wiswe, Jan Ademeit, Philipp Stucki, Mannschaftsarzt Jens Behrendt, Physiotherapeut Thaer Mashaqi; (v. v. l.) Michele La Pietra, Dennis Carusone, Andrea Rizzo, André Grandt, Marius Sauss, Lennart Gutsche, Alex Boussios, Jannik Jennerich, Gracjan Konieczny, Nils Winter.

Quelle: Boris Baschin

In der Spielzeit 2014/15 waren die Italiener auf Rang sieben gelandet - etwas enttäuschend, nachdem sie die beiden Jahre zuvor als Zweiter und Dritter die Saison beendet hatten. Das sollte diesmal besser werden, deshalb hatte Trainer Francisco Coppi seinen Kader mit sechs Neuzugängen aufgefrischt. Neuzugänge, die fast alle Volltreffer waren: Keeper Marius Sauss (28 Spiele), vom Erstligisten Darmstadt 98 nach Wolfsburg zurückgekehrt, Defensiv-Allrounder Rico Schlimpert (25/5 Tore) und Nils Bremer (28/4), beide vom VfL Wolfsburg II, Dennis Jungk (23/0) vom Westfalen-Oberligisten Hammer SpVg und Angreifer Philipp Stucki (26/11) von den FT Braunschweig. „Diese Neuzugänge haben uns richtig gut getan“, meint Coppi rückblickend. Einzig Gracjan Konieczny (8/0) vom früheren Ortsrivalen SSV Vorsfelde konnte sich nicht durchsetzen.

So richtig gut aus den Startlöchern kamen die Italiener jedoch nicht. Nach drei Spieltagen war das Coppi-Team Siebter, dann allerdings begann der Marsch nach oben - bis zum Meistertitel. Mit dem 0:2 gegen die SVG Göttingen und dem 1:2 beim Heeslinger SC gab es nur zwei Niederlagen. Bereits Ende April war der Aufstieg im Sack. Trotz diverser Partys, bei denen sich Teammanager Angelo Gilbo, Kapitän Jan Ademeit und auch Angreifer Elvir Zverotic als Stimmungskanonen erwiesen, wurde die Saison konsequent weiter durchgezogen. Coppi: „Das spricht für die Mentalität meiner Jungs.“

Im Erfolg vergisst der Meistercoach - er sitzt seit 13 Jahren auf der Bank - auch die Mannschaft hinter der Mannschaft nicht. Wie Lennart Gutsche, jahrelang Stammkeeper, der die Torhüter fitmachte. Weiter waren Co-Trainer Giampiero Buonocore und Fitnesscoach Gerardo Cerone, Physiotherapeut Thaer Mashaqi, Mannschaftsarzt Jens Behrendt, Betreuer Claudio Mileo sowie Luciano Mileo als Sportlicher Leiter maßgeblich am Erfolg beteiligt. Coppi: „Und natürlich unser Vorstand und unsere Sponsoren, die uns unter anderem zwei Trainingslager ermöglichten.“ Dazu die obligatorische Abschlussfahrt, die heute in Richtung Mallorca startet.

von Dieter Kracht

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