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Krimi-Dreiteiler mit Dauer-Happy-End

Tennis: TC Falllersleber Damen dreimal Meister Krimi-Dreiteiler mit Dauer-Happy-End

Drei Damen-Teams hatte der TC Fallersleben in der gerade abgelaufenen Tennis-Wintersaison aufgeboten, zwei von ihnen sollten die Meisterschaft holen. Ein ehrgeiziges Vorhaben. Und doch wurde es sogar übertroffen. „Das passiert nicht oft“, so Trainer Dusan Cernohouz stolz. Es wurde ein Titel-Hattrick. Oder, besser gesagt, ein Krimi-Dreiteiler mit Dauer-Happy-End.

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Meister der Verbandsliga: Der TC Fallersleben holte den Titel mit (v. l.) Esther Hermann, Elisa-Maria Hetschko, Valérie Mau und Jeanine Motuzas. Auf dem Bild fehlt Ilka Teschauer.

Quelle: Gero Gerewitz

Denn jede der drei Titel-Storys hatte ihren eigenen Spannungsbogen.

Den Anfang machte die Bezirksliga-Zweitvertretung, die ebenso wie die dritte Mannschaft (Bezirksklasse) auf den ersten Platz geeicht war. Und um den ging‘s im letzten Saisonspiel gegen die TSG Mörse. Am Ende holte sich der TCF II das benötigte 3:3, hielt den Lokalrivalen so auf Abstand. „Das war knapp“, musste auch Cernohouz erst mal durchatmen.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb jedoch nicht. Schon am darauffolgenden Wochenende warteten die nächsten Aufreger. Die Drittvertretung gewann zum Abschluss beim TK Goslar mit 5:1, war aber auf Schützenhilfe angewiesen. Und die gab‘s. Der MTV Wolfenbüttel knüpfte dem TCF-Rivalen SV GW Waggum ein Remis ab, ließ Fallerslebens Dritte jubeln. Cernohouz: „Da war natürlich Glück dabei.“

Doch das muss man sich verdienen. Die Blau-Weißen setzten immer wieder auf Talente wie Elisa Hermann oder Mette Martin. „Wir haben viele junge, gute Mädels, die in ihren Einsätzen überzeugt haben“, lobt der TCF-Coach. Er betont: „Sie sollen später mal das Gerüst unserer ersten Mannschaft bilden.“

Die aktuelle Erste überraschte in der Verbandsliga. „Da war der Klassenerhalt das Ziel“, sagt Cernohouz. Das schien nach dem Start (1:5 beim TSC Göttingen II) ein schwieriges Unterfangen zu werden. Letztlich blieben die Fallersleberinnen tatsächlich nicht in der Liga - weil sie mit dem 6:0 beim TC GRE Hildesheim Nervenstärke bewiesen und Göttingen im Fernduell dank des besseren Satzverhältnisses den Aufstieg wegschnappten.

Jetzt soll das Titel-Trio erst mal genießen, auch eine gemeinsame Feier ist geplant. Und Cernohouz orakelt: „Ich könnte mir vorstellen, dass das noch nicht die letzten Aufstiege waren…“

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