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Knipphals und Co. sieben Hundertstel zu langsam

Olympia: 4x100-Meter-Staffel Knipphals und Co. sieben Hundertstel zu langsam

Rio de Janeiro. Die Wechsel klappten reibungslos, die Zeit war am Ende gut - und doch hat‘s nicht gereicht: Der Wolfsburger Sven Knipphals hat mit der deutschen Sprintstaffel bei den Olympischen Spielen das Finale über 4x100 Meter um nur sieben Hundertstelsekunden verpasst!

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Der große Frust: Sven Knipphals (r.) am Donnerstag mit seinen Staffelkollegen nach dem Vorlauf-Aus.

Quelle: dpa

Julian Reus (Wattenscheid), Knipphals (Wolfsburg), Robert Hering (Leipzig) und Lucas Jakubczyk (Berlin) kamen im zweiten Vorlauf in 38,26 Sekunden als Fünfte ins Ziel - sieben Hundertstel hinter den Brasilianern, die den Sprung in den Endlauf über ihre Zeit von 38,19 Sekunden schafften. Sieger des Laufes wurde überraschend Japan (37,68) vor den Jamaikanern (37,94), die allerdings (noch) ohne Megastar Usain Bolt antraten.

„Ich bin absolut enttäuscht“, so ein frustrierter Sven Knipphals nach dem Rennen. „Unsere Zeit war gut, aber eben nicht sehr geht.“ Die gute Zeit hätte allerdings gereicht - wären nicht gleich sechs Staffeln in den beiden Rennen unter der Schallmauer von 38 Sekunden geblieben. Knipphals: „Damit war nicht zu rechnen, dass die anderen Staffeln so schnell sind. Ich bin einfach fassungslos. Unsere Wechsel waren, wie sie sein sollten, daran lag es nicht. Aber mehr hatten wir anscheinend nicht drauf - auch wenn es sich während des Rennens nach einer Zeit unter 38,10 angefühlt hatte.“

Am Montag geht‘s mit dem Team zurück nach Deutschland, wie Knipphals die Zeit bis dahin rumkriegt, weiß er noch nicht. „Im Moment ist mir nach gar nichts“, so der VfLer. Kann er sich wenigstens dazu aufraffen, die deutsche Frauenstaffel anzufeuern, die den Sprung ins Finale (in der Nacht auf Samstag) geschafft hat? „Eher nicht...“

apa

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