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Knipphals holt EM-Bronze mit der Staffel

Leichtathletik Knipphals holt EM-Bronze mit der Staffel

Amsterdam. Am Montag sollen die Olympia-Fahrer der Leichtathletik nominiert werden - Sven Knipphals, Spitzensprinter des VfL Wolfsburg, muss nicht mehr zittern. Er dürfte das Staffel-Ticket spätestens seit der EM-Bronzemedaille am Sonntag sicher haben.

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Freude nach EM-Bronze: Die deutsche Sprintstaffel um VfLer Sven Knipphals (l.).

Quelle: Michael Kappeler

Knipphals musste ein wenig zittern, denn er hat, anders als etwa der deutsche Einzelmeister über 100 Meter, Julian Reus, keine Einzel-Qualifikation für die Spiele in Rio de Janeiro in Brasilien. Aber: Er zählt zum Staffelstamm, war mit ihr 2013 und 2014 Vize-Europameister und 2015 WM-Vierter.

In diesem Jahr richtet sich der Fokus für alle auf Olympia - für Deutschlands Top-Sprinter lief es in Amsterdam gar nicht schlecht. In 38,25 Sekunden hatten Knipphals, Reus, Lukas Jakubczyk und Robert Hering die zweitbeste Vorlaufzeit. Hering allerdings hat sich verletzt, am Sonntagmittag war klar: Ersatzmann Roy Schmidt darf ran.

In 38,47 Sekunden belegte Deutschland am Abend Platz drei. Die Briten gewannen in 38,17 Sekunden. Frankreich holte Silber in 38,38 Sekunden. Für die Franzosen war das Saisonbestleistung, aber eine Zeit, die Deutschland locker drin hat. „Wir können noch schneller“, hatte Knipphals nach dem Vorlauf prophezeit.

Dass das nicht ganz klappte, es sogar ganz anders kam, nahm das Quartett eher locker, freute sich auch über Bronze. Denn die Blitzumstellung auf den Ersatzmann musste verkraftet werden. Schmidt machte es gut, doch insgesamt hatte es, durchaus nachvollziehbar, ein wenig an den Wechseln gehapert. Jakubczyk war einen Tick zu schnell los, Schmidt bekam den Stab nur mit Verzögerung an den Schlussläufer übergeben. Knipphals gab zu, dass seine Stabübernahme nicht geklappt hatte: „Da ist noch Potenzial, vor allem beim Wechsel von Julian zu mir.“ So war ein sicherer dritter Platz kein Grund, enttäuscht zu sein.

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