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Knipphals‘ WM-Plan: Erst Finale, dann Bronze

Leichtathletik Knipphals‘ WM-Plan: Erst Finale, dann Bronze

Selbstbewusst Richtung Finale: Am Sonntag hat die WM-Wartezeit für Wolfsburgs Top-Sprinter Sven Knipphals ein Ende, um 14.45 Uhr will er sich mit der deutschen Staffel für den 4x100-Meter-Endlauf qualifizieren. Das wäre um 16.40 Uhr der Abschluss im Moskauer Luschniki-Stadion.

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Hoffen auf eine WM-Medaille: Ersatzläufer Roy Schmidt, Sven Knipphals, Julian Reus und Martin Keller (v. l.) wollen aber zunächst den 4x100-Meter-Endlauf in Moskau erreichen.

Bei Olympia war die Staffel ohne Knipphals im Halbfinale ausgeschieden, deswegen ist der Blick Richtung Finale nur mit erhobenem Zeigefinger erlaubt. Der Wolfsburger: „Wir konzentrieren uns darauf, in den Endlauf zu kommen. Das ist das Allerwichtigste.“

Im Vorfeld waren Knipphals, Lucas Jakubczyk (Berlin), Julian Reus (Wattenscheid) und Martin Keller (Leipzig) in Weinheim 38,13 Sekunden gelaufen.Trinidad und Tobago wurde 2012 in London mit 38,12 Sek. Olympia-Dritter, hinter Jamaika und den USA, die sich wohl auch in diesem Jahr Gold und Silber teilen.

Dahinter kommen einige Staffeln, die um Bronze laufen können, Deutschland gehört dazu, wenn es optimal läuft. „Erst ins Finale - und dann Vollgas“, so Knipphals. Er geht als Zweiter ins Rennen, übergibt den Stab an Reus. Die Rechnung des VfLers lautet: „Mit einer Zeit von 38,0 holt man eine Medaille, das können wir laufen.“

Acht Tage mussten Knipphals und Co. auf die Staffelläufe warten, jetzt sagt der 27-Jährige: „Wir sind eingespielt, die Wechsel sind sicher, und jeder von uns kann 120 bis 130 Meter durchknattern.“ Schlussläufer Keller optimistisch: „Wir sind Dritter der Weltrangliste, vielleicht holen wir ja Bronze.“

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