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Knipphals Vorbereitung auf Staffel-Samstag

Leichtathletik Knipphals Vorbereitung auf Staffel-Samstag

Am Mittwoch war das letzte Staffeltraining, am Samstag wird es für Sven Knipphals wieder ernst: Der Wolfsburger Top-Sprinter tritt dann bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel an.

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Spaß in Peking: Sven Knipphals (r.) mit seinen Staffelkollegen Lucas Jakubczyk (l.) und Julian Reus.

In der Zeit seit seinem Einzelstart am vergangenen Samstag stand lockeres Training an. „Eher Gymnastik als hartes Training“, berichtet der VfLer. Die Besetzung der deutschen Staffel behält Bundestrainer Ronald Stein noch für sich; Knipphals (als zweiter Läufer) gilt aber genau wie Deutschlands Top-Sprinter Julian Reus (Wattenscheid) und der etatmäßige Schlussläufer Lucas Jakubczyk (Berlin) als gesetzt. Das Ziel ist klar - das deutsche Quartett will den Vorlauf (am Samstag um 6.20 Uhr deutscher Zeit) überstehen, um dann im Finale (15.10 Uhr deutscher Zeit) zu starten. „Dafür“, so glaubt Knipphals, „müssen wir unter 38,20 Sekunden laufen.“ Ein ehrgeiziges Ziel, nicht allzu weit weg vom drei Jahren alten deutschen Rekord (38,02 Sekunden).

Die Vorbereitung besteht unter anderem aus Ablenkung - eher im Hotel als im Stadion. „Wir deutschen Sprinter schauen eigentlich abends immer zusammen die anderen Wettbewerbe im Fernsehen“, so Knipphals. Ein Thema dabei: die Diskussion um überführte Dopingsünder wie Justin Gatlin, die nach abgebrummter Sperre wieder starten dürfen und dabei oft schneller sind denn je. Knipphals: „Es ist wichtig, dass darüber geredet wird - aber schade, dass es in Deutschland um fast nichts anderes mehr geht.“ Der Vorschlag von Diskuswerfer Robert Harting, Ex-Dopingsünder zu kennzeichnen, findet Knipphals‘ Unterstützung: „Würde man sie farblich auf der Startnummer markieren, wüssten die Zuschauer, wer schon mal voll mit dem Zeug war...“

apa

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