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Knipphals: Schnell genug für Peking?

Leichtathletik Knipphals: Schnell genug für Peking?

Bisher lief‘s in diesem Jahr super für VfL-Sprinter Sven Knipphals: Top-Zeiten (mit zu viel Wind) beim Sportfest in Clermont, Olympia-Quali und Medaille mit den DLV-Staffeln auf den Bahamas. Jetzt steht schon das nächste große Ziel an: die WM in Peking.

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Leichtathletik: Für den VfL-Sprinter geht‘s schon um die WM-Norm

Die Weltmeisterschaften finden zwar erst Ende August statt, aber schon an diesem Wochenende kann Knipphals einen großen Schritt Richtung China machen. Denn zum Abschluss des Florida-Trainingslagers steht ein weiterer Wettkampf in Clermont an - und Wolfsburgs Top-Leichtathlet schielt schon mal auf die WM-Norm!

10,16 Sekunden über 100 Meter, 20,50 Sekunden über 200 Meter - das sind die geforderten Zeiten. Ist das machbar? „Ja“, sagt Knipphals, „die Form stimmt. Diese Zeiten sind als Ziel sehr realistisch - der Wind muss natürlich stimmen.“

Knipphals gilt als starker Rückenwind-Läufer, beim ersten Auftritt in Clermont (10,07 Sekunden über 100 Meter) war der Wind allerdings zu stark; nur 2,0 Meter/Sekunden sind erlaubt, damit Rekorde oder Normen gewertet werden können. „Ideal“, so Knipphals, „wären 2,0 oder ein kleines bisschen weniger...“ Der Vorteil in Clermont: Gegenwind gibt es dort nie, bläst es mal aus der anderen Richtung, werden Start und Ziel auf der 100-Meter-Strecke einfach vertauscht.

Nach der Staffel-WM auf den Bahamas am vorletzten Wochenende hat Knipphals zunächst zwei Regenerations-Tage eingelegt, danach ging es bei 36 Grad im warmen Florida wieder richtig zur Sache. „Ich will die Norm angreifen“, sagt er. Der Glücksbringer-Schnurrbart soll so lange auch noch bleiben. „Der ist nicht schön“, so Knipphals, „aber das ziehe ich jetzt durch“.

apa

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