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Knipphals‘ Plan: Ein Jahr Profi

Leichtathletik Knipphals‘ Plan: Ein Jahr Profi

Wie schwer es ist, seinen Sport zu finanzieren, hat Sven Knipphals oft genug betont - nicht zuletzt darum griff der Top-Leichtathlet des VfL Wolfsburg mit seiner Crowfunding-Seite im Internet zum Mittel der Selbsthilfe. Jetzt tut sich für den Sprinter, der in Teilzeit als Chiropraktor arbeitet, die Möglichkeit auf, zumindest ein Jahr als Vollprofi zu verbringen. Und das nicht zuletzt dank eines neuen Sponsors.

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Neue Perspektiven: Sven Knipphals (r.) mit Gübau-Geschäftsführer Martin Möhrmann.

Mit der Spedition Gübau hat Knipphals zum ersten Mal einen Wolfsburger Sponsor gefunden. „Wir wollen den schnellsten Wolf unterstützen, für Wolfsburg eine Olympia-Medaille zu gewinnen“, begründet Geschäftsführer Martin Möhrmann das zunächst auf ein Jahr befristete Engagement.

Für Knipphals bieten sich nun neue Perspektiven. „Ich kann jetzt zumindest erstmals darüber nachdenken, mich vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio ein Jahr lang nur auf meinen Sport zu konzentrieren“, so der 29-Jährige. „Bislang ist das nur ein Plan - mal sehen, ob das funktioniert.“

Am Freitag beginnt für Knipphals mit einem zehntägigen Trainingslager (mit den VfL-Sprintern) auf Teneriffa die heiße Vorbereitungsphase für die Freiluftsaison. Die Hallensaison ist damit endgültig abgehakt, fünfmal war der VfLer unterm Dach am Start - zuletzt kurzfristig auch noch beim Indoor-Istaf in Berlin. Seine Bilanz: durchwachsen. Knipphals: „Ich hätte meine persönliche 60-Meter-Bestzeit gern nicht nur eingestellt, sondern verbessert“. Wichtig waren die Hallenstarts mit zum Teil wenigen Tagen Pause dazwischen dennoch. „Ich weiß jetzt, dass ich nicht so viele Wettkämpfe in kurzer Zeit bestreiten sollte - oder dass ich sie eher als Training sehen muss“, sonst bleibe die mentale Fokussierung auf der Strecke.

  • In der N24-Reihe „Vision Gold“ gibt‘s morgen (18.25 Uhr) einen Bericht über Knipphals und die DLV-Topsprinter.

apa

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