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Knipphals: Kein Start in seiner zweiten Heimat

Leichathletik Knipphals: Kein Start in seiner zweiten Heimat

Er lebt, arbeitet und trainiert in Leipzig - aber Zeit für Heimatbesuche ist immer. In dieser Woche war Sven Knipphals, Leichtathlet des VfL Wolfsburg, in der VW-Arena zu Gast, sah zusammen mit weiteren Top-Sprintern des DLV das DFB-Pokalspiel gegen die Bayern.

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Top-Sprinter in Wolfsburg: Julian Reus (u. l.), Sven Knipphals (o. M.) und Co. schauten sich das Pokalspiel an.

Für Knipphals eine willkommene Abwechslung vom Trainingsalltag - die Vorbereitung auf die kommende Wettkampfsaison läuft längst, zwischenzeitliche Achillessehnen-Probleme hat der 30-Jährige überwunden. Zum Fußballspiel in Wolfsburg waren unter anderem DLV-Rekordhalter Julian Reus, die Sprinter Maximilian Kessler, Roy Schmid und Aleixo-Platini Menga sowie die Hürdenläufer Erik Balnuweit und Alexander John auf VW-Einladung angereist, richtig zufrieden war am Ende nur Menga. „Der ist nämlich Bayern-Fan“, so Knipphals schmunzelnd.

Zurück in Leipzig, ging‘s wieder ans Training - und an die Wettkampfplanung. „So wie die Wettbewerbe im nächsten Jahr liegen, ist das nicht ganz so einfach“, erklärt Knipphals. Er wird zwar zwei oder drei Hallenwettkämpfe bestreiten, auf die deutschen Hallenmeisterschaften Ende Februar aber verzichten - obwohl diese in seiner zweiten Heimat Leipzig stattfinden. „Ich werde dann nur auf der Tribüne sitzen - das ist schade, aber es passt einfach nicht in die Trainingsplanung.“

Wichtiger nämlich als die Hallensaison ist das Frühjahrs-Trainingslager in Florida, bei dem auch wieder drei Wettkämpfe stattfinden, in denen Knipphals schon die Olympianorm anpeilt. „Das Ziel“, so der Wolfsburger, „ist es, dort schon die 10,14 Sekunden zu schaffen.“ Und das könnte quasi nebenbei für ein weiteres Karriere-Highlight sorgen: Denn neben den Olympischen Spielen in Rio stehen 2016 auch die Europameisterschaften in Amsterdam an. „Und da“, so Knipphals, „wäre ich natürlich auch gern dabei“.

apa

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