Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Knipphals: Für WM in Peking geht es auf die Insel

Leichtathletik Knipphals: Für WM in Peking geht es auf die Insel

Das Abenteuer Weltmeisterschaft in China beginnt am Mittwoch für Wolfsburgs Top-Sprinter Sven Knipphals in Südkorea.Das Abenteuer WM - außer in der Staffel ist Knipphals erstmals auch im Einzel über 100 Meter nominiert.

Voriger Artikel
Gelungener Start! Lupo gewinnt 2:0
Nächster Artikel
Lupo gewinnt 7:3! Jetzt Top-Heimspiel

Sven Knipphals: Heute bricht der WM-Teilnehmer (l.) nach Asien auf.

Am Mittwoch fliegt er von Leipzig nach Frankfurt, von da aus geht es mit dem Tross des deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) weiter gen Südkorea. Kurioserweise mit Zwischenstopp in Peking.

In einer Woche dann geht es zurück ins Reich der Mitte. Die Wettkämpfe in Chinas Hauptstadt beginnen am 22. August, Knipphals ist über 100 Meter gleich am Starttag dran. Für ihn ist der Aufenthalt auf der Insel Jeju vor Südkorea besonders wichtig. Knipphals: „Er dient vor allem der Akklimatisierung.“ Die Bedingungen auf der Insel sind sehr gut, der DLV und Knipphals kennen sie von der WM 2011 in Südkorea. Im Training wird es vor allem um Technik gehen - und für die Staffel letztlich um die endgültige Besetzung. Sieben Sprinter kommen in Frage, nur die beiden 100-m-Norminhaber Knipphals und Julian Reus gelten als gesetzt. Die Staffeln gehen erst am 29. August ins Rennen. Knipphals hätte also Zeit zur Regeneration, wenn er sein erstes Traumziel erreicht:. Halbfinale im Einzel am 23. August. Nach seiner Kalkulation müsste er im Vorlauf 10,20 Sekunden laufen. Die hat er drin, aber er müsste in den Bereich der persönlichen Bestleistung vorstoßen. Die internationale Konkurrenz wird stark sein.

Ein Thema im Vorfeld: Doping. Da hatte es neue Enthüllungen gegeben. Auch im Sprintbereich ging schon öfter nicht alles mit rechten Dingen zu. Sieben der Allzeit-Besten wurden schon des Dopings überführt. Ob auch aktuell Doping in der Sprintszene stattfindet? Knipphals meint: „Es gibt keine Beweise, aber gewisse Leistungen scheinen manchmal unrealistisch.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Wolfsburg