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Knipphals: Drei Rennen in drei Stunden

Leichtathletik Knipphals: Drei Rennen in drei Stunden

Regensburg. Das dürfte einer der anstrengendsten Wettkampftage des Jahres werden: Sven Knipphals, Top-Leichtathlet des VfL Wolfsburg, geht morgen bei der Gala in Regensburg an den Start. Auf dem Plan stehen innerhalb von knapp drei Stunden Vor- und Endlauf über 100 Meter - und anschließend die erste große Bewährungsprobe der Saison in der Staffel.

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Schnell unterwegs: VfL-Sprinter Sven Knipphals vor „seinem“ Plakat.

„Das ist in Regensburg immer so, ich kenne das schon“, so Knipphals, der bereits gestern vor Ort mit der DLV-Staffel trainiere. Im Vorjahr hatte Knipphals dort seine persönliche Bestzeit über 100 Meter (10,13 Sekunden) im Vorlauf aufgestellt, sparte sich dann den Endlauf. Diesmal will er beide Läufe nutzen, um die Norm für die EM in Amsterdam zu schaffen - 10,25 Sekunden.

Bei einem spontanen „Test“ am vergangenen Wochenende in Jena kam er in 10,28 Sekunden schon dicht an diese Zeit heran. Nach einer von Rückschlägen und Wehwehchen geprägten Saisonvorbereitung, „war das eine Zeit, die mir jetzt echt Mut macht.“ Das Training aber war vor allem für den Start in Regensburg ausgelegt. „Und ich fühle mich echt gut, Regensburg ist ein gutes Pflaster für mich. Jetzt hoffe ich auf warmes Wetter.“

Beim Einzelstart geht‘s um die EM-Norm, beim Staffel-Rennen will Knipphals seinen Platz im deutschen Olympia-Quartett verteidigen. Insgesamt drei Staffeln wird der DLV in Regensburg auf die Bahn schicken, Knipphals ist als zweiter Läufer der A-Formation vorgesehen. „Aber diesen Platz“, so der Wolfsburger, „muss ich bis zu den Olympischen Spielen verteidigen, die Konkurrenz ist da.“

In seiner Wolfsburg Heimat ist der in Leipzig lebende Sprinter derweil allgegenwärtig, ziert überall in der Stadt Plakate der Wobcom. „Das ist schon ganz cool, sich da selbst zu sehen - aber ich bin im Moment ja nicht so oft in Wolfsburg.“ Für ein Selfie mit sich selbst an der Bushaltestelle vorm Porschestadion hat‘s immerhin gereicht. „Das musste sein...“

von Andreas Pahlmann

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