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Knipphals' Achillessehne macht Sorgen

Leichtathletik Knipphals' Achillessehne macht Sorgen

26 Grad, Sonnenschein, bestes Trainingswetter für einen Sprinter: Doch viel hat Sven Knipphals von den Bedingungen in Südafrika derzeit nicht. Der Top-Leichtathlet des VfL Wolfsburg ist vor allem im Kraftraum, weil ihm die Achillessehne wieder Sorgen macht.

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Bestes Trainingswetter: Aber VfL-Sprinter Sven Knipphals macht in Südafrika mal wieder die Achillessehne Sorgen.

Eigentlich wollte der 30-Jährige im Schatten des Coetzenberg natürlich auch auf die Bahn gehen, um sich auf die Olympia-Quali für Rio 2016 vorzubereiten. Doch sein Fuß, mit dem er bereits in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme hatte, macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Knipphals muss improvisieren. „Die Vorbereitung läuft nicht planmäßig“, erklärt der Sprinter, „aber ich arbeite an den Sachen, die gehen. Das ist vor allem mein Kraftniveau.“

Statt mit dem DLV-Team im Uni-Stadion von Stellenbosch, ungefähr 50 Kilometer von Kapstadt entfernt, Runden zu drehen, stemmt der Wolfsburger Gewichte. Doch von Panik in Hinsicht auf die Olympia-Quali ist er noch weit entfernt. „Klar macht mir die Achillessehne Sorgen“, sagt Knipphals, „doch ich habe noch absolut viel Zeit und bin nicht in dem Maße eingeschränkt, dass ich gar nichts machen kann.“ Sein Zeitplan: „Wenn ich sechs Wochen vor der Quali wieder rennen kann, ist alles okay.“ Im Frühjahr-Trainingslager in Florida peilt er dann die Olympia-Norm an.

Doch erst einmal schwitzt Knipphals insgesamt fünf Wochen am Kap der Guten Hoffnung. „Südafrika ist wunderschön, von der Landschaft und dem Wetter können wir in Deutschland nur träumen“, so der Leichtathlet, der aber zugibt: „Die Armutsverhältnisse hier tun mir wirklich im Herzen weh.“

tik

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