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Klare Sache: VfL fertigt Herforder SV mit 7:0 ab

Frauenfußball-Bundesliga Klare Sache: VfL fertigt Herforder SV mit 7:0 ab

Ungefährdeter Auswärtssieg für Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg: Im vorgezogenen Punktspiel beim Schlusslicht Herforder SV fertigte der amtierende Meister den Aufsteiger mit 7:0 (2:0) ab - und hat damit wieder die Tabellenführung übernommen.

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Auch in dieser Szene streckt sich Herfords Torfrau Laura Giuliani vergeblich: Wolfsburgs Lina Magull (Nr. 14) trifft zum 6:0 für den VfL, der mit den Gastgeberinnen kaum Probleme hatte.

Quelle: CP 24

Zwar gelang dem Team von Trainer Ralf Kellermann durch die agile Anna Blässe die frühe Führung, doch die tief stehenden Gastgeberinnen wehrten sich lange geschickt gegen weitere Treffer. Auf dem tiefen Platz war es nicht einfach für den VfL, den gewohnten Kombinations-Fußball aufzuziehen. Zwar hatte Wolfsburg Möglichkeiten durch Alexandra Popp, Lena Goeßling und Martina Müller - aber für den 2:0-Pausenstand sorgte SV-Abwehrchefin Lena Wermelt, die einen scharfen Pass von Popp ins eigene Tor bugsierte.

Kurz nach dem Seitenwechsel die einzige Möglichkeit für Herford, doch Angreiferin Kristin Nesse zielte knapp am VfL-Tor vorbei. Die Wolfsburgerinnen machten es besser: Die eingewechselte Stephanie Bunte zog nach einer zu kurz abgewehrten Ecke von der Strafraumgrenze ab und traf zum 3:0 genau in den Winkel. Nur zwei Minuten später war wieder Blässe zur Stelle, die nach Vorarbeit von Müller den vierten Treffer markierte. Dann war die Ex-Nationalspielerin an der Reihe, indem sie nach einem Foul an Popp den fälligen Elfer sicher verwandelte. Auch Lina Magull durfte noch mal ran, schließlich setzte die Norwegerin Carolin Hansen per Strafstoß (Handspiel von Wermelt) den Schlusspunkt in dieser einseitigen Partie.

Durch diesen Erfolg ist das Kellermann-Team mindestens bis Sonntag Spitzenreiter - und bleibt es auch, wenn Bayern München nicht mit mindestens drei Toren Unterschied in Jena gewinnen sollte.

dik

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