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Keßler, Müller und Jakabfi: Der VfL ist schon fast durch

Frauenfußball – Champions League Keßler, Müller und Jakabfi: Der VfL ist schon fast durch

Das war mehr als die halbe Miete: Die VfL-Frauen haben im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League einen souveränen Sieg gegen den FC Barcelona gefeiert. Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist gewann gestern vor 8.000 Zuschauern nach Toren von Nadine Keßler, Martina Müller und Zsanett Jakabfi mit 3:0 (1:0).

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Starker Auftritt: Die VfL-Frauen gewannen gestern das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Barcelona mit 3:0.

Bis auf einen kleinen Schock in der 13. Minute (Virginia Torrecilla hatte mit einem Kopfball den Pfosten getroffen) hatten die Gastgeberinnen die ganze Sache im Griff. Wolfsburg schob seine Abwehr weit nach vorn, störte früh, ging aggressiv drauf und erstickte so Barcas Kurzpass-Spiel schon im Keim.

Ganz stark auf VfL-Seite: Kapitänin Keßler. Die Nationalspielerin hatte viel Ballbesitz, ordnete das Spiel, besorgte nach herrlichem Zuspiel von Lena Goeßling (zog das Spiel aus der Tiefe auf) und einem klugen Querpass von Lina Magull auch die Führung. Und die war hoch verdient, weil Wolfsburg mehr fürs Spiel tat. Und das blieb auch so. Kurz vor der Pause verhinderte der Pfosten, dass der VfL nach einem Kopfball von Keßler nicht mit einer beruhigenden 2:0-Führung in die Pause gehen konnte.

Und nach dem Seitenwechsel? Es blieb alles beim Alten, Wolfsburg drückte, Wolfsburg spielte und Wolfsburg traf - diesmal war Müller zur Stelle. Aber erneut war es Keßler, die ganz entscheidend beteiligt war. Nach einer Ecke war sie zum Kopfball hochgestiegen, die Abwehr von Barcelonas Torhüterin Laura Rafols landete auf dem Kopf von Müller - 2:0. Doch dabei beließ es die Elf von Trainer Ralf Kellermann nicht, die pfeilschnelle Jakabfi rundete nach Zuspiel von Alexandra Popp mit dem 3:0 einen wunderbaren VfL-Auftritt ab.

dik

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