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Kellermann widerspricht seinem Geschäftsführer

Frauenfußball Kellermann widerspricht seinem Geschäftsführer

Keine sportliche Weiterentwicklung bei den VfL-Fußballerinnen? Trainer Ralf Kellermann hat jetzt die Kritik von Geschäftsführer Thomas Röttgermann gekontert.

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„Unser Ziel war es immer, eine stetige Weiterentwicklung der Mannschaft sehen zu können. Das ist in dieser Spielzeit nicht zu erkennen!“, hatte Röttgermann zur aktuellen Situation beim Frauenfußball-Triple-Gewinner am Mittwoch in der WAZ erklärt. Kellermann widerspricht jetzt: „Das sehe ich komplett anders!“ Kellermann sieht sehr wohl eine Weiterentwicklung. „Wie wir aus der Winterpause gekommen sind, war schon sehr gut“, betont der Coach. Und verweist auf die in diesem Jahr gezeigten Leistungen gegen Cloppenburg (4:1) und in Frankfurt (1:1). Doch danach gab es die 1:3-Niederlage bei Bayern München, „da müssen wir nichts schönreden, da haben wir schlecht gespielt“, gibt der Trainer unumwunden zu. Durch die erste Saisonniederlage liegt der VfL fünf Punkte hinter Spitzenreiter Frankfurt und vier Zähler hinter dem Zweiten Potsdam zurück. „Mit dieser Tabellensituation bin ich natürlich nicht zufrieden“, so der Coach.

In einem Interview auf der VfL-Homepage reagierte Röttgermann auf das München-Spiel: „Ich bin sicher, dass jede Spielerin die richtigen Schlüsse ziehen wird.“ Für das anstehende Spiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion am Elsterweg) gegen Jena fordert er: „Die Mannschaft weiß, dass sie jetzt in der Pflicht ist und sich keine Schwächen mehr erlauben darf. Ich erwarte jetzt, dass die Mannschaft alles dafür geben wird, am Sonntag drei Punkte einzufahren.“

Die will auch Kellermann: „Wir müssen zielstrebiger und entschlossener auftreten, dann werden wir punkten.“

dik/rs

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