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Kellermann: „Das ist eine kleine Katastrophe“

Frauenfußball Kellermann: „Das ist eine kleine Katastrophe“

Zwei Spiele sind in der Frauenfußball-Bundesliga vorbei, jetzt hat der VfL zwei Wochen Pause, bevor es im DFB-Pokal weitergeht. Neun Nationalspielerinnen sind unterwegs. Das schmeckt Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann gar nicht. „Ich würde lieber im Rhythmus bleiben und hätte gern weitergespielt.“ Immerhin: Diesmal kommen fast alle Internationalen früher als sonst zurück.

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Muss auf Nationalspielerinnen verzichten: VfL-Trainer Ralf Kellermann (l.) hat Lena Goeßling (M.), Nadine Keßler (r.) und Co. nicht dabei.

Zuhause in Wolfsburg wäre angesichts der Start-Krise einiges zu tun. Doch viele Nationalspielerinnen schwärmen aus. „Es ist eine kleine Katastrophe, dass wir immer diese Pausen in der Saison haben“, schimpft Kellermann. „Wir hätten den Rhythmus jetzt gebraucht, um besser in Tritt zu kommen.“

Torhüterin Almuth Schult, Verteidigerin Luisa Wensing, die Mittelfeldspielerinnen Nadine Keßler und Lena Goeßling sowie Stürmerin Alexandra Popp (für die verletzte Anja Mittag nachnominiert) spielen am Samstag mit der deutschen Nationalelf in der WM-Quali gegen Russland. Keeperin Merle Frohms ist mit der U 19 unterwegs. Und dann hat der VfL jetzt ja auch einige internationale Spielerinnen. So ist die Schwedin Nilla Fischer in der WM-Quali gegen Polen dran. Der schweizerische Linksfuß Noelle Maritz und Serben-Stürmerin Jovana Damnjanovic treffen am Samstag in der Quali direkt aufeinander. Die Schweiz spielt am kommenden Donnerstag zudem auf Island.

Aber Maritz ist die einzige Nationalspielerin, die in der nächsten Woche nicht schon wieder beim VfL zurück ist. „Wir haben eine komplette Trainingswoche. Der Ausfall in der Länderspielpause ist diesmal also nicht so heftig“, sagt Kellermann. „Wir können die Pause nutzen, um uns im Training weiter zu verbessern.“

Und noch zwei Dinge sind gut: Die Nigerianerin Desire Oparanozie muss nicht zur Nationalmannschaft, die zweimal in Japan spielt. Und Kellermann sagt: „Das einzig Positive an der Pause ist, dass einige verletzte Spielerinnen wieder rankommen können und wir im nächsten Spiel zwei, drei Alternativen mehr haben.“ Vor allem Linksfuß Verena Faißt wird die Zeit gut gebrauchen können.

rs

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