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„Keiner erwartet etwas Bestimmtes“

Frauenfußball „Keiner erwartet etwas Bestimmtes“

2013 - für den Wolfsburger Frauenfußball war es das erfolgreichste Jahr. Der VfL gewann das Triple aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

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So soll‘s wieder aussehen: Der VfL will mit Nadine Keßler (r.) und Laura Vetterlein weiter Titel holen.

Quelle: Peter Steffen

So erfolgreich - das ist jetzt schon klar - kann das Team im nächsten Sommer nicht werden. Aber Geschäftsführer Thomas Röttgermann sagt: „Ich kann mir vorstellen, dass wir auch von einer erfolgreichen Saison sprechen, wenn es kein Titel wird.“

Im Pokal ist der VfL bereits raus, im Europapokal und in der Meisterschaft liegt er noch im Rennen. „Ich erwarte, dass wir bei beiden Titeln ein gehöriges Wort mitsprechen“, so Röttgermann. „Wir haben auch die deutsche Meisterschaft noch nicht abgeschrieben.“

Der Geschäftsführer ist optimistisch, dass der VfL in der Rückrunde richtig durchstarten wird. „Uns wird die weitere Saison in die Karten spielen. Wir werden eine richtig gute Vorbereitung absolvieren und bekommen so den nötigen Schwung. Dass wir in der Hinrunde langsamer auf Touren gekommen sind, ist normal, und das hatten wir auch erwartet“, so Röttgermann.

Nach dem Dreifacherfolg stand in der neuen Saison vor allem die Frage, wie das Team von Coach Ralf Kellermann mit neuen Herausforderungen umgeht. „Nach der EM war die Vorbereitung schwierig. Es war normal, dass sich die Ereignisse setzen mussten. Zudem hatte jeder unserer Gegner die Partie gegen uns zum Spiel des Jahres ausgerufen“, erklärt der Geschäftsführer. Nun sei der Fokus aber neu geschärft: „Wir haben eine Mannschaft, die mit den neuen Herausforderungen umgehen kann. Und wir alle wollen, dass wir in Zukunft weitere Titel holen.“

Eine Pokalpflicht gibt es dennoch nicht. „Keiner erwartet da etwas Bestimmtes. Wir wünschen es uns, aber am wichtigsten ist, dass unsere Entwicklung auf und neben dem Platz weiterhin erkennbar bleibt“, so Röttgermann.

rs

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