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Kästorf in der Krise, doch Scheil glaubt an den SSV

Fußball-Landesliga Kästorf in der Krise, doch Scheil glaubt an den SSV

Es ist fast genau ein Jahr her, dass Heinz-Günter Scheil laut über einen Rücktritt als Trainer des SSV Kästorf nachgedacht hatte. Jetzt, vor dem Derby in der Fußball-Landesliga am Sonntag (15 Uhr) gegen den stark gestarteten SSV Vorsfelde, ist die tabellarische Situation ähnlich. Doch trotz erneuter Krise verschwendet Scheil keinen Gedanken an einen Rücktritt.

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Wächst Kästorf jetzt mal über sich hinaus? Malte Leese (2. v. r.) und Co. stecken in der Krise, erwarten jetzt Vorsfelde (v. l. Torwart Robert Logdeser, David Hilsberg und Sören Teichmann ).

Quelle: Nina Feith (Archiv)

Denn für den Coach ist die Situation eine andere: „Ich bin diesmal total überzeugt von meiner Mannschaft.“ Vor einem Jahr sah er vor allem mangelnde Fitness und Einstellungsprobleme. Erst nach seiner Drohung riss sich das Team zusammen.

Die aktuelle Kästorf-Krise stelle sich anders dar. Da sind zum einen die Neuen - überwiegend aus unteren Ligen wie André Heine oder Daniel Wiest. Oder nicht unbedingt gestandene Landesliga-Kräfte wie Stürmer Cagdas Yalcin. Allesamt Akteure, die noch Zeit brauchen. Zum anderen sind da die Abgänge: Mit Johannes Michel, Tino Gewinner oder Jonas Garzke und auch Goalgetter Stefan Hauk fehlen weitere, überwiegend erfahrene Akteure, die gerade jetzt helfen könnten. „Wir wissen um die Erwartungshaltung, aber wir müssen jetzt auch mal anders denken“, fordert Scheil Geduld ein.

Was obendrein hinzukommt: Jeder defensive Fehler des ohnehin nicht mit viel Selbstbewusstsein ausgestatteten Teams wird mit aller Härte bestraft.

Der SSV-Coach hofft auf einen Brustlöser - nach drei Pleiten in drei Heimspielen am liebsten gegen Vorsfelde. Scheil predigt: „Wir brauchen Gelassenheit, müssen taktisch klüger sein und selbstbewusst die Zweikämpfe bestreiten. Wir haben gute Phasen, brauchen gute 90 Minuten.“ Und, so der Kästorf-Trainer weiter: „Wir brauchen ein Ergebnis für die Birne.“ Dann werde vieles leichter - und die Krise wäre vorerst beendet.

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Vorsfelde ist Favorit

Es ist die Neuauflage des Bezirkspokal-Endspiels – doch diesmal sind die Rollen etwas klarer verteilt. Wenn der SSV Vorsfelde am Sonntag(15 Uhr) beim SSV Kästorf gastiert, ist Cup-Gewinner Vorsfelde der Favorit.

Allerdings nicht unbedingt, wenn es nach André Bischoff geht. Vorsfeldes Coach ist mit dem Liga-Start nicht unzufrieden, mahnt aber auch: „Es ist natürlich noch nicht alles Gold, was glänzt.“ Und: „Ungeachtet der Kästorfer Platzierung glaube ich, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.“

Das eigene Form-Hoch müssten die Vorsfelder immer neu bestätigen, Kästorf werde alles daran setzen, seinerseits den Anschluss zu finden. Bischoff dazu: „Ich erwarte ein spannendes und kampfbetontes Spiel.“ Um eine Revanche ob des verlorenen Kästorfer Heim-Finals wird es angesichts der Liga-Situation eher nicht gehen.

Vorsfelde geht jedenfalls bestens gerüstet in die Partie, bis auf Vincenzo Gaetani (beruflich in den USA) sind alle dabei, während die Gastgeber auf Mario Schulz, Dennis Hoff und wohl auch Juri Neumann und Daniel Wiest verzichten müssen.

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