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Kästorf hält die Liga spannend

Fußball-Bezirksliga Kästorf hält die Liga spannend

Das war ein Kraftakt! Der Tabellenzweite SSV Kästorf fügte Fußball-Bezirksliga-Spitzenreiter Lupo/Martini Wolfsburg II die ersten Pleite zu - und SSV-Coach Georgios Palanis wusste auch, warum es zum 5:3-Auswärtssieg seiner Elf gekommen war: Es lag am Charakter des Teams.

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Das Titelrennen ist weiter offen: Juri Neumann (l.) und Kästorf bleiben durch ihren 5:3-Sieg an Eymen Brahim (r.) und Lupo II dran.

Quelle: Photowerk (bea)

Mit diesem einschneidenden Erfolg bleibt auch die Meisterschaftsfrage spannend.

Bis zur 68. Minute lagen die Wolfsburger vorn, dann machte der SSV aus einem 1:3-Rückstand noch einen 5:3-Sieg. „Lupo wollte das Spiel verwalten, wir haben auf Offensive gestellt“, erklärte Palanis. „Wir hatten am Ende noch die Luft und haben es clever gespielt.“ Doch nicht nur der Biss und der Wille waren entscheidend, auch die Fähigkeit, sich beim Rückstand gegen den Primus nicht aufzugeben. „Da hat sich unser Charakter gezeigt“, ist sich Palanis sicher.

Ins Bild passte beim Spektakel auch Rückkehrer Toni Renelli: Es war der SSV-Stürmer, der das 2:3 und damit den Auftakt der Aufholjagd per Freistoß erzielte. „Neun Jahre habe ich für Lupo gespielt und viele Freunde im Verein gefunden. Ich musste vor dem Spiel schauen, dass ich überhaupt die richtige Kabine erwische“, so Renelli schmunzelnd. Auch er hatte keine Zweifel, dass sein Team die Partie noch drehen würde: „In der Halbzeit, beim Stand von 1:2, haben wir uns gesagt, dass immer noch was geht. Zum Glück haben wir dann unsere Nadelstiche gut nutzen können.“ Renelli hielt aber auch fest, dass sich an der Tabellen-Konstellation wenig geändert hat: „Alles ist offen.“ Hätte das Team von Lupo-Coach Babis Cirousse allerdings gewonnen, wären die Wolfsburger mit acht Punkten Vorsprung schon so gut wie enteilt gewesen. Nach der Niederlage versicherte Cirousse: „Alles ist okay. Ich bin nach wie vor mächtig stolz auf meine Mannschaft.“

Das war auch Palanis, der von einem „Granaten-Spiel“ seiner Elf sprach - und sein Wort hielt: „Wir wollten nicht verlieren, das haben wir geschafft.“ Dabei hat der SSV sogar noch mehr erreicht: Er hat die Meisterschaftsfrage spannend gehalten.

msc

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