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Jetzt muss der VfL auf eine Freundin achten

Frauenfußball Jetzt muss der VfL auf eine Freundin achten

In der Bundesliga bleiben die VfL-Fußballerinnen Spitze. Seit gestern zählt aber in den englischen Wochen wieder die Champions League. Am Donnerstag (17 Uhr, live auf Eurosport) müssen die Wolfsburgerinnen ihren 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel bei Stabaek FK im Stadion am Elsterweg verteidigen. Aufpassen müssen sie dabei auch auf eine alte Bekannte: Stürmerin Melissa Wiik, die für viele eine Freundin geblieben ist.

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Kommt zurück an eine alte Wirkungsstätte: Von Januar 2010 bis Sommer 2011 ging Melissa Wiik für den VfL auf Torejagd, jetzt spielt die Norwegerin für Wolfsburgs Champions-League-Gegner Stabaek und freute sich im Hinspiel über das Wiedersehen mit Selina Wagner und Co.

Schon im Hinspiel hatte es ein großes Hallo gegeben. Kein Wunder, denn Wiik hatte von Januar 2010 bis Sommer 2011 beim VfL gespielt. „Gegen meinen Ex-Klub zu spielen, ist extracool. Diese Partien sind wie Länderspiele für mich“, sagt die 29-jährige norwegische Nationalspielerin, die damals ihren Vertrag aufgelöst hatte, um in ihrer Heimat mehr Spielpraxis zu bekommen. Beim VfL war sie nur noch unregelmäßig in die Startelf gerückt.

Bei VfL-Gegner Stabaek ist Wiik eine feste Größe im Angriff. Am Wochenende traf sie beim 5:1-Sieg gegen Kolbotn. „Sie ist robust und schnell. Auf sie müssen wir auf jeden Fall aufpassen“, warnt Wolfsburgs Mittelfeldspielerin Selina Wagner, die einst ein gefährliches Offensiv-Duo mit Wiik beim VfL gebildet hatte und den Kontakt nach Oslo nie abreißen ließ. „Melissa war in der ganzen Mannschaft sehr beliebt. Wir haben uns damals auch gut verstanden und uns nach ihrem Wechsel immer mal wieder geschrieben“, schildert Wagner. „Als wir uns jetzt in Oslo getroffen haben, war natürlich bei allen die Freude groß.“

Die steigert sich noch, wenn Wiik in dieser Woche erstmals in ihre alte Heimat zurückkehrt. „Sie hat schon gesagt, dass sie sich freut, mal wieder in Wolfsburg zu sein“, verrät Wagner, die aber keine Gastgeschenke machen möchte: „Wir stehen hinten ganz gut, Tore von Melissa lassen wir nicht zu.“

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