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Jakabfi: Vergleiche mit Ferenc Puskás

Frauenfußball Jakabfi: Vergleiche mit Ferenc Puskás

Für Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist sie „Gold wert“, wie Trainer Ralf Kellermann erklärt. Nun feiert die lange verletzte Offensivspielerin Zsanett Jakabfi auch ihr Comeback in der ungarischen Nationalmannschaft. In ihrer Heimat wird sie inzwischen in einem Atemzug mit Fußball-Legende Ferenc Puskás genannt - und soll die Nation zur ersten WM-Teilnahme führen.

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Wird in ihrer Heimat schon in einem Atemzug mit Nationalheld Ferenc Puskás genannt: Die VfL-Ungarin Zsanett Jakabfi.

Während alle anderen Mannschaften in ihrer Quali-Gruppe bereits Spiele auf dem Konto haben, steigen die Ungarinnen erst am Samstag in die Runde ein. In Budapest geht‘s gegen Österreich, fünf Tage später steht gleich die zweite Partie an - an selber Stelle gegen Bulgarien.

Während es in diesen Spielen durchaus Siege geben könnte, wird die Quali für die WM 2015 in Kanada aber schwierig. Mit Frankreich und Finnland sind zwei ganz starke Gegner in der Gruppe. Und nur der Erste fährt direkt zur WM, der Gruppenzweite darf auf ein Playoff-Spiel hoffen.

Die Hoffnungen jedenfalls liegen fast ausschließlich auf Jakabfi. Seit dem Frühjahr hatte sie wegen der titelträchtigen Rückrunde mit dem VfL und später wegen ihrer Verletzungen nicht mehr für Ungarn gespielt. Dabei wird sie in der Heimat verehrt, wie es bei den Profis aktuell nicht mal Adam Szalai und Co. schaffen.

„Zsanett ist ein Beispiel dafür, dass man Weltklasse-Fußballer in Ungarn entwickeln kann“, sagt Frauen-Nationaltrainer Attila Vago, der als Beweis für Jakabfis Stärke vor allem den Gewinn der Champions League mit dem VfL nennt: „Als ich sie mit dem Pokal in der Hand sah, hatte ich Tränen in den Augen. Das war ein bedeutender Moment für den gesamten ungarischen Fußball - vielleicht der größte, seit Ferenc Puskás das mit Real Madrid geschafft hat. Ich bin sehr stolz auf sie.“

rs

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