Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Ismaël sauer: „Keine Leidenschaft“

Fußball Ismaël sauer: „Keine Leidenschaft“

Ziemlich angefressen war VfL-II-Trainer Valérien Ismaël nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Aufsteiger FC Eintracht Norderstedt. „Das war viel zu wenig, was wir gezeigt haben“, ärgerte sich der Ex-Profi über den Auftritt seines Teams.

Voriger Artikel
Knipphals‘ WM-Plan: Erst Finale, dann Bronze
Nächster Artikel
4:0! Vorsfeldes Gehrmann zu stark für Hillerse

Richtig sauer: Nach dem mäßigen Auftritt gegen Norderstedt drohte VfL-II-Trainer Valérien Ismaël mit personellen Veränderungen.

„Wenig Laufbereitschaft, im Mittelfeld keine klaren Bälle gespielt, zu viele einfache Ballverluste“ - Ismaël war nach dem Spiel richtig sauer. „Da musste ich in der Pause einige deutliche Worte sagen“, so der Coach. Das half allerdings nur kurzfristig, „da haben wir sofort die Tore gemacht und so gespielt, wie es sein soll“.

Doch das war es dann auch, denn nach den beiden Treffern schlichen sich wieder die Ungenauigkeiten des ersten Durchgangs ein. „Da wurden dann wieder schlampige Pässe gespielt“, schimpfte Ismaël. „Da hat die Leidenschaft gefehlt, außerdem hatte ich das Gefühl, dass einige Spieler glauben, dass ihre Position innerhalb der Mannschaft sicher ist“, so der Coach weiter. „Doch das ist nicht der Fall!“

Der Kader der Bundesliga-Reserve ist groß, so dass damit zu rechnen ist, dass nächste Woche im Spiel beim BSV Rehden nicht wie in den bisherigen drei Begegnungen die gleiche Startformation auflaufen wird. „Mit Sicherheit wird es einige Veränderungen geben“, kündigte Ismaël an.

Pech hatte Ferhat Yazgan, der zehn Minuten vor Schluss in Norderstedts Strafraum gefoult wurde und mit dem fälligen Elfmeter am FC-Keeper scheiterte. Ismaël: „Da fehlte bei ihm die Körperspannung, er hätte mit dem 3:0 etwas für unser Torverhältnis tun können.“

dik

Voriger Artikel
Nächster Artikel