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„Ich dachte, es läuft alles von selber“

VfL Wolfsburg „Ich dachte, es läuft alles von selber“

Er trifft, und trifft, und trifft: Kevin Scheidhauer, Angreifer des Fußball-Regionalligisten VfL Wolfsburg. Schon 16 Tore hat der Stürmer in dieser Saison für den Spitzenreiter erzielt, 13 davon in der laufenden Rückserie.

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Top-Torjäger in der 4. Liga: Kevin Scheidhauer.

Quelle: Imago 14702851

20 Tore hatte sich Scheidhauer vor der Saison als Ziel gesetzt. „Da bin ich auf einem ganz guten Weg“, sagt der Stürmer. „Es läuft ganz gut, auch dank der Unterstützung meiner Mitspieler.“ So war es in der jüngeren Vergangenheit nicht immer. 2009 war noch eitel Sonnenschein, als der Stürmer mit der U-17-Nationalmannschaft Europameister wurde. Zwei Jahre später wurde er mit der A-Jugend des VfL deutscher Meister. Drei Treffer steuerte Scheidhauer zum 4:2-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern bei. „Da dachte ich, es läuft alles von selber“, blickt der 22-Jährige zurück.

Wolfsburgs damaliger Chefcoach Felix Magath berief ihn in den Profikader, doch zum Einsatz kam Scheidhauer in der Bundesliga nie. „Ganz ehrlich, ich war damals vom Kopf her noch nicht so weit fürs Profigeschäft“, gibt er selbstkritisch zu.

Der Torjäger, der als Sechsjähriger seine ersten Schritte im Fußball beim VfB Leipzig absolvierte, wurde 2012 an den Zweitligisten VfL Bochum ausgeliehen, hatte dort 19 Einsätze, bei denen er drei Tore erzielte. „Ich hatte dort ein tolles Umfeld, aber der Schritt damals in die 2. Liga kam wohl ein bisschen zu früh.“

Welche Ambitionen hat Scheidhauer, der zuletzt des öfteren bei den Profis mittrainierte, in seinem weiteren Fußballerleben? „Im Moment mache ich mir darüber keine Gedanken. Zuerst will ich mit dem VfL II in die 3. Liga aufsteigen.“ Gibt es Anfragen von anderen Vereinen? „Wenn ja, weiß ich nichts davon. Denn mein Berater behält das für sich, damit ich mich voll auf den VfL II konzentrieren kann. Und das ist gut so.“ Wie man an seiner durchaus guten Torquote sehen kann...

dik

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