Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Holt sich der VfL diese Weltmeisterin?

Frauenfußball Holt sich der VfL diese Weltmeisterin?

Das wäre ein Hammer! Schnappt sich der VfL die japanische Torjägerin Yuki Ogimi? Die 27-Jährige deutet Kontakte zu einem Spitzenklub der Frauenfußball-Bundesliga an. Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann dementiert ein Interesse nicht. Die frühere Potsdamerin ist im Sommer vertragslos.

Voriger Artikel
Vorsfelde überwintert auf Platz zwei
Nächster Artikel
Coppis Halbjahrs-Fazit: „Hatten mehr erwartet“

Damals hieß sie noch Nagasato: Bei der WM 2011 kickte Ogimi mit Japan erst in Wolfsburg Deutschland (links die jetzige VfLerin Babett Peter) raus und holte dann sensationell den Pokal (r.).

2010 war die Angreiferin aus Japan zu Turbine gekommen. Unter ihrem Mädchennamen Nagasato wurde sie dort dreimal deutscher Meister, einmal Champions-League-Sieger und Torschützenkönigin in der Bundesliga. 2011 wurde sie mit Japan Weltmeister, ein Jahr später holte sie Olympia-Silber. Im Sommer 2013 zog es sie zum FC Chelsea nach London. Nun deutet Ogimi, wie sie seit ihrer Hochzeit im Jahr 2012 heißt, an, dass sie in die Bundesliga zurückkehrt. Ein Spitzenklub habe Interesse an ihr, ihr Ex-Verein Potsdam sei es aber nicht.

Die WAZ fragte gestern bei Trainer Kellermann nach: Ist der VfL an Weltmeisterin Ogimi interessiert? „Es gehört zu unseren Hausaufgaben, dass wir uns mit einer Spielerin von solch einer Qualität beschäftigen“, so der Coach. Keine Frage: Die Japanerin wäre eine echte Verstärkung für den zweifachen Champions-League-Sieger. Sie gehört nicht nur zu den besten Offensivspielerinnen der Welt, auch menschlich würde Ogimi bestens passen. In Potsdam war sie innerhalb kürzester Zeit unheimlich beliebt – und sie spricht sehr gut Deutsch.

Klar ist: Der VfL arbeitet an seinem Kader. „Man muss jedes Jahr neue Reizpunkte in einer Mannschaft setzen, auch wenn sie erfolgreich ist“, sagt Kellermann immer wieder. Im Sommer laufen einige Verträge aus, Stürmerin Martina Müller hat sich ebenso wie Kapitänin Nadine Keßler noch nicht zu einer Verlängerung durchgerungen. Beide bekommen vom VfL allerdings „alle Zeit der Welt“, wie Kellermann einräumt.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Wolfsburg