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Hochspannung mal zwei!

Frauenfußball-Bundesliga Hochspannung mal zwei!

Hochspannung in der Frauenfußball-Bundesliga! Der VfL muss morgen (14 Uhr) mit einem Sieg in Cloppenburg verhindern, dass die Meisterentscheidung schon an diesem Wochenende fallen kann. Möglich ist, dass es in einer Woche am letzten Spieltag zu einem dramatischen Titel-Dreikampf kommt.

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Meisterchance gegen Abstiegskampf (Bild links): Der VfL Wolfsburg (l. Alexandra Popp) spielt morgen (14 Uhr) beim BV Cloppenburg (r. Vanessa Bernauer) und die Meisterchance gegen Meisterchance (Bild rechts): Turbine Potsdam (r. Johanna Elsig) spielt morgen (14 Uhr) beim 1. FFC Frankfurt (l. Dzsenifer Marozsán).

Quelle: Fotos: Photowerk (bb)/dpa

Frankfurt vor dem VfL und Potsdam - und alle durch jeweils nur einen Punkt getrennt. Das ist die spannende Tabellensituation. Klar ist: Der VfL sollte in Cloppenburg gewinnen, um gut im Rennen zu bleiben. Möglich, dass er Sonntagnachmittag dann Tabellenführer ist. Dafür dürfte Frankfurt im parallel ausgetragenen Spitzenspiel gegen Potsdam nicht gewinnen. „Das wäre für den letzten Spieltag die beste Ausgangsposition“, sagt Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann, der aber betont: „Wir schauen erst wie die anderen gespielt haben, wenn bei uns in Cloppenburg alles klar ist.“

Eine Auswirkung hat die Parallelpartie freilich schon: Gewinnen die Frankfurterinnen nicht, reicht dem VfL in einer Woche beim Saisonfinale am Elsterweg ein Unentschieden gegen den FFC. Gewinnt Frankfurt gegen Potsdam, ist Turbine aus dem Titelrennen, und es gibt kein Fernduell mehr.

Eine Entscheidung kann an diesem Spieltag nur für Frankfurt fallen: Gewinnt der FFC und verliert der VfL, sind die Hessinnen auf jeden Fall Meister. Bei einem Wolfsburger Unentschieden sind sie praktisch durch. „Aber ich glaube nicht, dass es so weit kommt“, meint Kellermann grinsend und setzt auf einen eigenen Sieg morgen.

Kurios fürs Liga-Finale: Der VfL war in dieser Saison noch nie Tabellenführer. „Wenn wir Meister werden, wäre das ja schon frech“, meint VfL-Kapitänin Nadine Keßler lachend: „So spät erstmals vorn zu sein und das Team zu stürzen, das immer auf eins stand - das wäre schon heftig...“

rs

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