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Hinrunden-Rückblick: Hehlingens Verfolger lauern

Fußball-Kreisliga Hinrunden-Rückblick: Hehlingens Verfolger lauern

Der TSV Hehlingen hat zur Winterpause die Nase vorn und kann sich über die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Kreisliga Wolfsburg freuen. Allerdings lauern die Verfolger nur wenige Zähler hinter dem Primus und warten auf ihre Chancen, den TSV zu stürzen. Die Lage der Spitzengruppe im ersten Teil unseres Hinrundenrückblicks:

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Der Herbstmeister und sein schärfster Verfolger: Im Hinspiel musste sich Tabellenführer TSV Hehlingen (dunkle Spielkleidung) bei Lupo/Martini II mit 1:4 geschlagen geben.

Quelle: Boris Baschin

Konstante Leistungen und ein in der Breite gut aufgestellter Kader sind die Haupt-Zutaten im Erfolgsrezept des TSV Hehlingen. „Bei uns gibt es eigentlich keinen Spieler, der nicht ersetzbar wäre“, berichtet Trainer Sven Schubert, der den Vorteil erklärt: „Wir sind so schlechter ausrechenbar, wenn wir auf verschiedenen Positionen mal wechseln.“ Vom Titel will trotzdem noch niemand so recht sprechen. Schubert: „Wir wollen natürlich weiter oben bleiben und wenn am Ende die Meisterschaft herausspringt, wäre das eine tolle Sache - aber erst einmal wollen wir weiter von Spiel zu Spiel gucken.“

„Die Platzierung ist in Ordnung, aber wir haben zu viele Punkte gegen Mannschaften, die unter uns stehen, liegen lassen“, so Taher Gritli, Trainer von Lupo/Martini II . Niederlagen gegen Wendschott und den TSV II sowie ein Remis gegen den SV Barnstorf ärgern den Coach. „Uns hat gegen diese Gegner die Konzentration gefehlt“, meint Gritli, der nun hofft, dass sich sein Team durch die besseren Trainingsbedingungen einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen in der Rückrunde nutzen kann. Gritli: „Wir wollen versuchen, das direkte Duell gegen Hehlingen zu gewinnen und hoffen dann, dass Hehlingen noch einmal stolpert, so dass wir rankommen können.“

Nachdem Klaus Goertner zur neuen Saison das Traineramt bei der FSG Neindorf/Almke übernommen hatte, klappte das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Coach schnell. Die FSG legte einen tollen Start hin, blieb elf Spiele ohne Niederlage. „Wir können mit dem Tabellenplatz und den geholten Punkten zufrieden sein“, so Goertner. Aber: „Wir haben noch keinen guten Fußball gespielt - da ist noch Luft nach oben“, findet der Coach, der in der Rückrunde so lange wie möglich oben dran bleiben möchte. „Wir wollen noch den einen oder anderen Favoriten ärgern“, kündigt er an.

Der zur Saison neu formierte TSV Ehmen entwickelte sich schnell zu einem der Top-Teams der Liga. „Wir hatten Platz fünf anvisiert und sind entsprechend zufrieden mit der bisherigen Saison“, so Spielertrainer Andreas Pfeifer, der das Team zu Saisonbeginn zusammen mit Jens Stumpp übernommen hatte. Besonders in der Defensive zählen die Ehmer mit nur zwölf Gegentreffern zu den Besten der Liga. „Vorn hat uns noch ein Knipser gefehlt“ so Pfeifer. Das soll sich in der Rückserie ändern - denn mit Alik Muradyan (DJK Wolfsburg) und Jaron Herde (VfB Fallersleben) hat der TSV bereits zwei Verstärkungen für die Offensive zu vermelden.

Vom Heim- zum Auswärtsteam: In der vergangenen Saison war der  TV Jahn Wolfsburg zuhause eine Macht, hatte dafür auswärts seine Schwierigkeiten - dieses Mal ist es genau umgekehrt: Auf fremden Plätzen gab‘s für das Team von Trainer Dirk Kiwitt erst eine Niederlage - zuhause dafür nur einen Sieg. „Unsere Gegner stellen sich bei uns zuhause immer tief rein und wenn wir dann in Rückstand geraten, tun wir uns sehr schwer“, erklärt Kiwitt. Zudem fing sich sein Team einfach zu viele Treffer in der Anfangsphase der Spiele. „Da müssen wir noch dran arbeiten, dass wir noch konzentrierter auftreten“, fordert er.

isi

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