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Heute geht‘s um Knipphals' Einzug ins olympische Finale

Olympia: Leichtathletik Heute geht‘s um Knipphals' Einzug ins olympische Finale

Rio de Janeiro. Das Kribbeln wird jeden Tag ein bisschen größer. „Die Stimmung ist gut, die Spannung steigt“, berichtet Sven Knipphals. Der Top-Leichtathlet des VfL Wolfsburg fiebert seinem Auftritt bei den olympischen Spielen entgegen. Am heutigen Donnerstag um 16.40 Uhr deutscher Zeit kämpft er mit der deutschen 4x-100-Meter-Staffel um den Einzug ins Finale - im zweiten der beiden Vorläufe auf Bahn vier, direkt neben den turmhoch favorisierten Jamaikanern. 

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Selfie-Grüße aus Rio: Sven Knipphals bei der Stadion-Besichtigung, im olympischen Dorf und vorm „TV-Laptop“ im Appartement.

„Ich bin topfit, das Training läuft gut, die Vorfreude ist riesig“, so Knipphals. Zuletzt wurden in kurzen Trainingseinheiten noch Starts und Staffelübergaben geübt, heute geht‘s auf die Bahn. Knipphals, vor vier Jahren in London „nur“ Ersatz, wird voraussichtlich auf Position zwei laufen, Startläufer ist der deutsche Rekordhalter Julian Reus (Wattenscheid), als Letzter geht dann Lucas Jakubczyk (Berlin) auf die Reise. Offen ist, an wen Knipphals den Stab übergeben wird - Alexander Kosenkow (Wattenscheid), Aleixo-Platini Menga (Leverkusen) und Robert Hering (Leipzig) sind die Kandidaten.

Die Bahn in Rio ist hart und schnell, davon konnte sich der Wolfsburger überzeugen. „Das ist gut für Sprinter“, so Knipphals, „allerdings ist das Stadion sehr anfällig für Wind. Am besten wäre es, wenn es windstill ist.“ Für den sicheren Einzug ins Finale muss die DLV-Staffel Dritte werden - und die Teilnahme am Endlauf ist das Mindestziel für das ehrgeizige Quartett. Dass die beiden deutschen Einzelstarter Reus und Jakubczyk jeweils im 100-Meter-Vorlauf scheiterten, trübt die Erwartungen nicht. Knipphals: „Beide hatten auf bessere Zeiten gehofft, litten aber noch unter dem Jetlag. Wenn die Staffel dran ist, sieht das schon wieder ganz anders aus.“

Sein Zimmer im olympischen Dorf teilt sich Knipphals mit Reus - und dort verfolgte er bisher auch die meisten Wettbewerbe. „Wir schauen das alles im Fernsehen, leider bekommen wir weder ZDF noch ARD. Im olympischen Dorf bekommt man leider von Olympia nicht viel mit...“

apa

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