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Goeßling nur noch Ersatz

Frauenfußball Goeßling nur noch Ersatz

Sie wurde als beste Spielerin des Champions-League-Finals ausgezeichnet und zur zweitbesten Fußballerin Europas gewählt. In der Nationalmannschaft ist Lena Goeßling gesetzt, doch beim VfL nur noch Ersatz. Auch gegen Jena stand die Mittelfeldspielerin nicht in der Startelf.

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Nur eingewechselt: Nationalspielerin Lena Goeßling (l.) durfte dem VfL auch gegen Jena erst nach der Pause helfen.

Quelle: Imago

Und das war bereits die zweite Ausbootung in Folge. Auch in München hatte Goeßling zunächst auf der Bank gesessen. „Lena wirkte zuletzt ein bisschen überspielt. Ich habe mit der Nationaltrainerin gesprochen, die mir den gleichen Eindruck vermittelt hat“, schildert VfL-Trainer Ralf Kellermann.

Überspielt? Das soll nichts anderes heißen als: Die einstige Leistungsträgerin aus der Triple-Saison bringt in diesem Jahr nicht mehr so viel für die Mannschaft. „Es ist normal, dass sie nach einem Jahr wie 2013 ein bisschen durchhängt“, sagt Kellermann, ohne sie zu hart zu kritisieren. Intern heißt es, dass andere formschwache Spielerinnen mehr dafür tun, wieder in die Spur zu kommen. Die Verbannung auf die Bank kommt jedenfalls bei Goeßling gar nicht gut an. „Wir haben einen breiten Kader und rotieren. Das akzeptiere ich“, sagt sie zwar, stellt aber auch klar, dass sie sich nichts vorzuwerfen habe: „Dass ich auf der Bank sitze, ist eine neue Situation für mich. Aber ich bin immer motiviert, egal, ob ich erstmal draußen sitze. Ich habe immer das Beste gegeben.“

Nach ihrer Einwechslung gegen Jena spielte sie zunächst stark und erzielte das 3:0. „In der einen Richtung macht sie das gut, keine Frage“, so Kellermann, der offen lässt, wie zufrieden er mit Goeßlings Defensivarbeit ist. Der Trainer sieht sie aber „auf dem aufsteigenden Ast“ - und sagt: „Sie ist eine exzellente Spielerin. Wir müssen sie gemeinsam wieder zu alter Stärke bringen.“

rs

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