Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Heute gilt es: VfL II will Aufstieg in 3. Liga perfekt machen

Fußball-Regionalliga: VfL Wolfsburg II Heute gilt es: VfL II will Aufstieg in 3. Liga perfekt machen

Wolfsburg. Jetzt gilt es für Fußball-Regionalligist VfL Wolfsburg II! Nach dem 1:0-Hinspielsieg wollen die Schützlinge von Trainer Valérien Ismaël am Sonntag (13.30 Uhr) beim SSV Jahn Regensburg den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen. Ismaël: „Wir wollen die Sache zu einem guten Ende bringen!“

Voriger Artikel
VW-Mann Artur Reis am Samstag im WM-Fight
Nächster Artikel
Meister! Vorsfelde landet vor Isenbüttel

Heiße Atmosphäre: Was den VfL II am Sonntag erwartet, deuteten Regensburgs Fans bereits beim Hinspiel in Wolfsburg an. Julian Klamt, Dino Medjedovic (kl. Foto, v. l.) & Co. wollen sich aber nicht beeindrucken lassen und den Aufstieg perfekt machen.

Quelle: Imago/Tim Schulze

Vor zwei Jahren verpassten die Wolfsburger gegen die SG Sonnenhof Großaspach den Sprung in die 3. Liga. Auswärts gab es ein 0:0, das Heimspiel verlor der VfL dann mit 0:1. Diesmal sind die Vorzeichen mit dem 1:0-Heimsieg vom Mittwoch im Rücken wesentlich besser für Kapitän Julian Klamt und Co. „Machen wir in Regensburg ein Tor, wäre das der Schlüssel zum Aufstieg“, ist der Wolfsburger Abwehrchef zuversichtlich.

Das ist auch sein Trainer, der am Sonntag mit dem zuletzt angeschlagenen Noah Korczowski (Leistenprobleme) auf eine weitere Alternative im Defensivbereich zurückgreifen kann. Ebenfalls dabei ist Robert Herrmann, um den es in den vergangenen Tagen wegen der Regensburger Abwerbungsversuche viel Wirbel gegeben hatte (WAZ berichtete). Im Hinspiel konnte der Linksfuß trotz einer kleinen Schwächephase im ersten Durchgang überzeugen. Ismaël: „Dennoch sehe ich bei Robert noch Luft nach oben, wir wissen, dass er noch mehr kann. Und das wollen wir von Robert in Regensburg sehen!“

Wolfsburgs Coach erwartet einen druckvollen SSV Jahn, rechnet mit zwei Spitzen. „Darauf werden wir uns einstellen“, so Ismaël, der heute Vormittag seine Spieler am Elsterweg zum Abschlusstraining bittet. „Wir müssen noch an kleinen Schrauben drehen, um optimal vorbereitet in dieses wichtige Spiel zu gehen.“ Ob es in der Startelf Veränderungen gibt, will der Ex-Profi erst am Spieltag entscheiden. Möglich, dass Routinier Bastian Schulz wieder nur auf der Bank sitzen wird, Ismaël auf der Doppel-Sechs wieder auf Sebastian Wimmer und Paul Seguin setzt. Grund: Seguin und Schulz interpretieren diese Position etwas offensiver als der Österreicher Wimmer. „Sebastian ist sehr positionstreu“, sagt Ismaël, „das ist in unserer Situation sicher von Vorteil.“

Ob auch die große Kulisse im Regensburger Stadion - mit über 15.000 Zuschauern bis auf wenige Restkarten ausverkauft - ein Vorteil ist (oder eher Druck), bleibt abzuwarten. Ismaël: „Wir freuen uns darauf. Eine volle Bude in diesem Finale - besser geht es nicht!“

von Dieter Kracht

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Wolfsburg