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Frauenfußball-Gipfel steigt in Frankfurt

Frauenfußball Frauenfußball-Gipfel steigt in Frankfurt

Mehr geht nicht: Am Samstag steigt am Frankfurter Brentanobad der absolute Gipfel des deutschen Frauenfußballs: Bundesliga-Tabellenführer 1. FFC Frankfurt trifft auf Verfolger und Triple-Sieger VfL Wolfsburg. Kurios: Obwohl sich der Februar fast dem Ende zuneigt, geht‘s noch um die Herbstmeisterschaft.

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Wut im Bauch: Im November verlor der VfL Wolfsburg (vorn Nilla Fischer) das Pokalspiel beim 1. FFC Frankfurt mit 0:1, am Samstag steigt beim Bundesliga-Gipfel die Revanche – es geht um die verspätete Herbstmeisterschaft.

Die Partie gehört zum elften Spieltag der Saison, dem letzten Hinrunden-Spieltag. Und der wird komplett am Wochenende ausgetragen, die VfL-Partie in Frankfurt gibt‘s am Samstag um 12 Uhr live bei Eurosport.

Gut für den VfL: Josephine Henning ist nach hartnäckigen Zahnproblemen wieder fit, machte beim Testspiel der Zweiten in Magdeburg (2:2) bereits mit. Nur Johanna Tietge (Kreuzbandriss) fällt aus. Trainer Ralf Kellermann: „Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann die Personalsituation zum letzten Mal so gut war...“

Nicht nur deshalb fährt der VfL mit Selbstbewusstsein zur Star-Truppe aus Hessen - trotz der 0:1-Niederlage im Pokal vor drei Monaten an gleicher Stelle. „Wir sehen uns nicht als Außenseiter“, sagt Kellermann. „Wir waren im Pokalspiel schon auf Augenhöhe.“ Weil sein Team dabei mit einigen Schiri-Entscheidungen gehadert hatte, komme auch „etwas Wut im Bauch“ diesmal mit dazu.

Während es bei den Wolfsburgerinnen personell gut aussieht, muss Frankfurt-Trainer Colin Bell umbauen: Saskia Bartusiak (Bänderverletzung) fällt aus. Babett Peter (die der VfL gern zur neuen Saison holen möchte) ist nach Kahnbein-OP noch nicht erste Wahl - denkbar, dass Simone Laudehr darum in die Innenverteidigung rückt.

Von einer Favoritenrolle will Ex-Profi Bell sowieso nichts wissen: „Wir spielen gegen die beste Mannschaft Europas, wir müssen genauso viel investieren wie im Pokal. Nur wenn das jeder Spielerin gelingt, können wir Wolfsburg wieder schlagen.“

apa

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