Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Florida: Wo Deutschlands Top-Sprinter Skat spielen

VfL-Leichtathlet Sven Knipphals Florida: Wo Deutschlands Top-Sprinter Skat spielen

Diese Woche wurde es endlich richtig warm in Florida, Deutschlands beste Sprinter können beim Trainingslager in Clermont so richtig starten.

Voriger Artikel
Vorfreude und Wehmut beim TV Jahn
Nächster Artikel
SSV Vorsfelde II: Matthias Weiß wird Trainer

Schnelle Bahn und ein gutes Blatt: Nach dem Training spielt Sven Knipphals (r., mit Julian Reus und Alexander John) in Florida Skat.

Nach den Trainingseinheiten wäre theoretisch Zeit für ein bisschen Sightseeing - Krokodile, Raketen, Strände, was es da halt so gibt. Und was machen Julian Reus und Sven Knipphals, die nationale Elite der 100-Meter-Läufer? Sie spielen Skat!

„Ich weiß gar nicht mehr, wie wir darauf gekommen sind“, so Knipphals, Top-Leichtathlet des VfL Wolfsburg. „Wir sind zu dritt in einem Haus untergebracht, da ergibt sich das einfach.“ Und so lassen Knipphals, der deutsche Rekordsprinter Reus (Wattenscheid) und der 110-Meter-Hürden-Mann Alexander John (Leipzig) Playstation und Fernsehen gern mal aus und holen unter Floridas Sonne die Karten raus. „Wir spielen nicht um Geld, aber wir spielen ungefähr gleich gut - das ist dann spannend genug...“

Noch spannender wird‘s am Samstag: Dann tritt Knipphals am Ort des VLV-Trainingslagers zum ersten Freiluft-Wettkampf des Jahres an - auf einer Bahn, die für schnelle Zeiten bekannt ist. „Das Training läuft soweit gut“, so Knipphals, „allerdings war ich nach Grippe und Knieproblemen etwas in einem Loch. Zuletzt meldete sich auch die Achillessehne wieder, aber damit lässt sich umgehen.“

Den zunächst geplanten ersten Florida-Wettkampf, das „Tom-Jones-Memorial“ in Gainesville, hat Knipphals ausgelassen (WAZ berichtete), in Clermont tritt er nach dem Sportfest am Samstag auch am 14. Mai zum Ende des Trainingslagers noch mal an. Das Ziel: Schon mal die 100-Meter-Norm für einen Einzelstart bei den Olympischen Spielen in Rio (10,16 Sekunden) anzugreifen und die Norm für die EM in Amsterdam (10,25 Sekunden) schon mal zu schaffen. Die Aussichten? Knipphals: „Zuletzt konnte ich gut trainieren, fühle mich wegen der körperlichen Probleme ein bisschen kaputter als sonst - aber ich habe den Eindruck, dass ich schnell bin. Und die Trainingszeiten passen auch...“

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Wolfsburg