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Fischer hat eine Hochzeits-Klausel

Frauenfußball-Bundesliga Fischer hat eine Hochzeits-Klausel

Welche Bedingung musste der VfL erfüllen, um die vielleicht beste Abwehrspielerin Europas zum Wolfsburger Frauenfußball-Bundesligisten zu locken? Bei den Verhandlungen mit Nilla Fischer ging es nicht vornehmlich um Geld oder Autos, sondern um eine Hochzeits-Klausel.

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Romantisches Jubel-Ritual: Nilla Fischer küsst ihren rechten Oberarm, darauf trägt sie ein Tattoo („Ich liebe sie, das ist der Anfang und das Ende von allem“) für ihre zukünftige Ehefrau.

Das verriet die Schwedin jetzt in ihrer Heimat in der Zeitung Aftonbladet. „Ich wollte, dass ich im Winter für meine Hochzeit freigestellt werde“, so Fischer. „Wenn Wolfsburg Nein gesagt hätte, wäre ich nicht gewechselt.“ Doch der VfL hatte schnell grünes Licht gegeben. „Es war ganz klar, als wir verhandelt haben. Ich brauchte die Zusage, und es gab keine Diskussionen“, schildert die Schwedin.

Doch vor der Vermählung mit ihrer Freundin Maria Michaela in der Heimat will sie nach dem durchwachsenen Saisonstart mit dem VfL die Kurve bekommen. „Zwei Unentschieden zum Anfang sind nicht gut. Ich fühle zwar keinen Druck durch das Triple, das der Verein in der vergangenen Saison gewonnen hatte, aber wir messen uns daran“, sagt die Abwehrspielerin, die bisher vor allem von der Begeisterung für den Frauenfußball in Wolfsburg beeindruckt ist:

„8000 Zuschauer beim ersten Heimspiel, danach wollten die Menschen zwei Stunden lang Autogramme von uns. Und dann war da noch eine alte Dame, die mich in der Stadt ansprach und fragte, ob ich Nilla Fischer sei. Es besteht großes Interesse an uns, das merkt man schnell.“

In dieser Woche kommt Fischer vom Länderspiel aus Schweden zurück. Dann wird sie hier richtig heimisch. „Bisher habe ich viel in Hotels übernachtet, aber meine Wohnung ist jetzt bereit zum Einzug“, schildert sie - und verrät: „Ich beginne nun auch mit Deutsch-Unterricht. Es ist wichtig, die Sprache zu können. Dann muss ich im Restaurant nicht mehr auf Bilder zeigen.“

rs

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